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Scream 4
Scre4m
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Regie
Wes Craven
Drehbuch
Kevin Williamson
Produzenten
Wes Craven, Iya Labunka
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 05.05.2011 DVD-Start 20.10.2011 Blu-ray-Start 20.10.2011 Verleih Wild Bunch |
Story
Sidney Prescott hat die Nase voll von der verhassten Opferrolle, in der sie schon seit Jahren festzustecken scheint. Nun hat sie ein Buch geschrieben mit dem ebenso passenden, wie befreienden Titel „Out of Darkness“. Die Verkaufszahlen scheinen sogar die „Stab“-Romane von Gale Weathers in den Schatten stellen. Gale lebt nun mit ihrem Dewey in Woodsboro und heißt jetzt Gale Riley. Erfolgreich ist sie jedoch nicht mehr und das Schreiben fällt ihr schwer.
Auf der letzten Station ihrer PR-Tour durch die USA kommt Sidney natürlich auch in ihre alte Heimatstadt. Hier trifft sie schnell auf ihre Cousine Jill, die sie jedoch wenig kennt. Kaum ist Sid in der Stadt, geht es auch schon wieder los mit den Morden. Am Jahrestag des Woodsboro-Massakers schlägt ein unbekannter Killer im Ghostface-Kostüm wieder zu und ermordet brutal wie eh und je Highschoolschüler und ihre Angehörigen. Wer steckt dieses Mal dahinter und warum beginnen die Gräueltaten von Neuem?
Was ist Dein Lieblingshorrorfilm?
Schauspieler
Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, Hayden Panettiere, Emma Roberts, Rory Culkin, Anthony Anderson, Marielle Jaffe, Adam Brody, Mary McDonnell, Alison Brie, Lucy Hale, Shenae Grimes, Kristen Bell, Anna Paquin, Aimee Teegarden, Brittany Robertson, Nico Tortorella
Filmkritik von Thomas Ays
1996 war das Jahr, in dem Horror-Mastermind Wes Craven mit „Scream – Schrei!“ einen Horrorfilm vorlegte, der das gesamte Genre neu belebte und in Sachen Suspense gepaart mit überzeugenden Thriller-Anteilen neue Maßstäbe setzte. Das schien schon im Vorfeld als höchst unrealistisch, schließlich ist Craven Daddy von niemand geringerem als Freddy Krueger, einer der Horror-Ikonen der Traumfabrik. Doch Ghostface, wie er im Nachhinein genannt wurde, konnte sich durchsetzen und auch in „Scream 2“ (1997) höchst erfolgreich werden. Dann verlor Craven seinen Drehbuchautor Kevin Williamson wohl wegen kreativer Differenzen und setzte „Scream 3“ (2000) mit Autor Ehren Kruger um. Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte. Der dritte Teil floppte und bekam überwiegend schlechte Kritiken. Die Fans waren enttäuscht und das Franchise erlebte einen zwar unblutigen Tod, aber einen Tod.
Nun leben wir in einer Zeit, in der Hollywood ganz gern auf Altbewährtes zurückgreift und erfolgreiche Filme wiederbelebt. Als man als Filmfan von einem weiteren „Scream“-Teil hörte, fuhr man erschrocken zusammen. Nicht schon wieder eine misslungene Wiederbelebung à la „Nightmare on Elm Street“, das noch 2010 enttäuschte. Doch dann sickerten weitere, interessante Details durch. Wes Craven, der Meister selbst, würde Regie führen und Kevin Williamson wieder das Drehbuch schreiben. Mehr noch, Neve Campbell, Courtney Cox und David Arquette würden in ihren bekannten und beliebten Rollen zurückkehren. Was für Neuigkeiten! Doch man blieb auch nach Produktionsbeginn und -ende skeptisch. Würden es die Macher, gemeinsam mit so ziemlich allen jungen Schauspielhoffnungen Hollywoods, schaffen, das Franchise wiederzubeleben?
Bereits nach wenigen Momenten von „Scream 4“ wird bestätigt, was man als Fan der Filme hoffte. Endlich saß wieder Kevin Williamson am Schreibpult und ließ sich richtig kreative und originelle Dinge einfallen, die an alte Zeiten erinnern und lauthals auflachen lassen. Auch der Rest ist erste Sahne, auch wenn sich ein paar ärgerliche Logikschwächen eingeschlichen haben. Sie sind den Machern jedoch zu verzeihen. „Scream 4“ bietet wieder eine Persiflage auf gängige und beliebte Horrorfilme, spielt gekonnt fiese „Wer ist der Mörder?“-Spielchen und nimmt sich in vielen Sequenzen schlicht selbst nicht ernst. Großartig! Über die gesamte Laufzeit wird einem nicht langweilig und am Ende ist man wieder einer - ein „Scream“-Fan. Dafür verantwortlich sind natürlich auch die Schauspieler. Sowohl die „Alten“, Campbell, Cox und Arquette, als auch die „Jungen“ oder „Neuen“ im „Scream“-Universum, Emma Roberts, Hayden Panettiere und Rory Culkin, geben überzeugende und glaubhafte Leistungen zum Besten, die durchweg Spaß machen. In kleinen Minirollen sind auch Kristen Bell und Anna Paquin in herrlich lustigen Szenen zu sehen.
Auch wenn Kevin Williamson mit „Scream 4“ letztlich nicht zufrieden war und sich bereits vor Produktionsende vom Set verabschiedete, so ist dieser neue Film wieder das geworden, was man sich als Fan erhofft hat: blutiges Horror-Thriller-Kino mit gelungenen Figuren, tollem Cast und richtig guten Ideen. Mit dieser Crew, vor und hinter der Kamera, wollen wir ganz klar: mehr davon.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Scream - Schrei!
Scream 2
Scream 3
Scream 4
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Kommentare
Microx2 schreibt am 15.05.11, 01:55
Sehr viel Witz und Spannung. Im Vergleich zu Teil 3 schneidet Teil 4 sehr gut ab. Einziger Kritikpunkt ist hier, dass es zu viel Schlitzer und zu wenig Ruhephasen gibt. Dafür ist der Schluss jedoch echt ein Highlight und lässt sogar die Befürchtung auf einen möglichen 5ten Teil zu einer Hoffnung werden. Mehr mehr mehr... Scream is back!
Ghostface schreibt am 05.05.11, 05:37
ab ins kino heute! ich hätte nich gedacht das der film so ne gute kritik bekommt aber ich wär auch ohne die kritik ins kino gegangen! ich bin ein großer horrorfan und will sehen wer hier der killer ist=)

