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Werner - Eiskalt!
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Regie
Gernot Roll
Drehbuch
Rötger Feldmann, Thomas Platt, Herman Weigel
Produzenten
Herman Weigel, Oliver Berben
Genre Zeichentrick FSK 6 Filmlänge 97 min Land Deutschland Kinostart 23.06.2011 DVD-Start 01.12.2011 Verleih Constantin Film |
Story
Erzählt wird die Geschichte des jungen Werners, der schon im Babyalter auf seinen größten Rivalen getroffen ist. Bereits im Kinderwagen lieferten sich Werner und Holgi Rennduelle der besonders toughen Sorte. Meistens hat Werner dabei den Kürzeren gezogen. Dem soll nun, Jahre später, jedoch endgültig ein Ende gemacht werden. Werner will eine Revanche und fordert Holgi zum Rennduell zwischen Erwachsenen hinaus…
Schauspieler
Synchronsprecher: Klaus Büchner, Andi Feldmann, Kulle Westphal, Lilo Wanders, Benedikt Brandt, Bertram Hiese
Rötger Feldmann, Ivonne Schönherr, Marysol Fernandez, Richard Sammel, Kalle Haverland, Andreas Feldmann, Jochen Nickel, Michael Lott, Thorsten Schütt, Holger Henze
Filmkritik von Kathrin Lang
Als „Werner – Beinhart!“ 1990 von Bernd Eichinger auf die Leinwand gebracht wurde, feierte der Filme Erfolge wie kaum ein deutscher Film vor, oder nach ihm. Mit fünf Millionen Kinozuschauern gehört „Werner – Beinhart!“ bis heute zu den erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten. Das ist nicht grundlos so, denn „Werner – Beinhart!“ ist nicht nur Kult, sondern auch Jahre später noch irre komisch. Im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte wurde die bahnbrechende Erfolgsgeschichte der ersten Verfilmung gnadenlos ausgeschlachtet. Spätestens nach der dritten Verfilmung „Werner - Volles Rooäää!!!“ zeichnete sich ab, dass Werner nur noch für hartgesottene Fans tauglich ist, jedoch kaum mehr Potential hat, noch neue Freunde anzulocken. Mit „Werner – Gekotzt wird später“ erreichte die Reihe 2003 einen weiteren Tiefpunkt, den zu toppen als ein schieres Ding der Unmöglichkeit erschien - so dachte zumindest der naive Zuschauer. Im Sommer 2011 muss man sich in diesem Punkt jedoch eines Besseren belehren lassen. „Werner“-Schöpfer Rötger „Brösel“ Feldmann und sein Bruder Andi können es einfach nicht lassen: Mit „Werner – Eiskalt“ bringen sie die nächste filmische Katastrophe in unsere Kinos.
Außer Frage steht, dass gewiss auch „Werner – Eiskalt“ akzeptable Besucherzahlen für sich verbuchen können wird. Die Fangemeinde des alten Eisens, die sich bereits in den 1980er Jahren an den Comicbüchern erfreute, wird sich auch 2011 wieder dazu verpflichtet fühlen, eine Karte an der Kinokasse zu lösen. Ob die Freude daran noch wahrhaftig ist, lässt sich nach all den filmischen Aussetzern der vergangenen Jahrzehnte jedoch stark anzweifeln. „Werner – Eiskalt“ ist, trotz kompakten 97 Minuten Filmlänge, ein langweiliger und an nur wenigen Stellen unterhaltender Abklatsch all dessen, was „Werner“ einst war, heute aber gewiss nicht mehr ist. Auch wenn „Werner – Eiskalt“ einen angenehm selbstironischen Blick auf seine „Verstaubheit“ im Zeichentrick-2D-Format wirft, kann sich der nunmehr fünfte Teil der Reihe nicht davor retten schlicht unlustig und kaum unterhaltend zu sein. Wer die komplette Filmlänge durchhält ohne dabei je zumindest den Gedanken zu hegen, einfach aufzustehen und zu gehen, hat wahre Bewunderung verdient – oder hat einfach den Sinn für einen guten „Werner“ an der Kinokasse mitabgegeben.
Es „Wernert“ wieder - mehr muss nicht gesagt werden. Vollkommen unnötig!
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Werner - Beinhart!
Werner - Das muss kesseln!!!
Werner - Volles Rooäää!!!
Werner - Gekotzt wird später!
Werner - Eiskalt!
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