Swing Vote - Die beste Wahl

Swing Vote

Filmplakat Swing Vote - Die beste Wahl
Regie Joshua Michael Stern  Drehbuch Joshua Michael Stern, Jason Richman  Produzenten Kevin Costner, Jim Wilson 
Genre Satire  FSK Filmlänge 120 min
Land USA, 2008  DVD-Start 27.02.2009  Blu-ray-Start 25.02.2009  Verleih Splendid Film

Story

Bud Johnson ist ein Taugenichts. Ein Mann ohne Prinzipien und ohne Anstand oder Pflichtgefühl. Seine Tochter, die kluge und selbstbewusste Molly, schmeißt den Haushalt, macht Frühstück und muss ihren versoffenen Vater morgens aus dem Bett schmeißen, nur um zur Schule zu kommen. Traurig ist das Leben, das die Kleine führen muss. Doch dann kommt der Tag, an dem sich das Dasein von Bud und seiner Tochter von Grund auf ändern wird.
Weil Molly für ihren Vater heimlich zur Wahl ging, die Stimme aber aus technischen Gründen nicht zählte, muss Bud erneut wählen. Das allein wäre nichts Außergewöhnliches. Dumm nur, dass beide Parteien bei jeweils 50 % der Wählerstimmen liegen und der gänzlich unpolitische Bud nun das Zünglein an der Waage darstellt. Sowohl der Präsident der Vereinigten Staaten, als auch der Herausforderer und gefühlte eine Millionen Journalisten fallen in das kleine Kaff Texico ein.
Was wird Bud nun tun? Vollends versagen oder doch noch zur Besinnung kommen?

Schauspieler

Swing Vote - Die beste Wahl Kevin Costner, Madeline Carroll, Paula Patton, Kelsey Grammer, Stanley Tucci, Dennis Hopper, Nathan Lane, Judge Reinhold, George Lopez, Willie Nelson, Charles Esten, Mare Winningham, Mark Moses, Nana Visitor

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Swing Vote - Die beste Wahl Es wäre schön, wenn ein solches Amerika und vor allem die dargestellten Figuren tatsächlich existieren würden. Das von den Drehbuchautoren Joshua Michael Stern (gleichzeitig auch Regisseur des Films) und Jason Richman entworfene Szenario zeigt einen Präsidenten und einen Herausforderer, die es so sicherlich nicht gibt. Schließlich sind beide noch immer Politiker – und die denken selten an das Gemeinwohl. Dennoch stellen die beiden Filmemacher die richtigen Fragen und halten geld- und machtgierigen Menschen den unbequemen Spiegel vor. Wie schmal ist der Grat, ein guter Mensch zu sein? Wie schnell werde ich abhängig von Konzernen, anderen Regierungen und falschen Beratern, die mir Gift ins Ohr spritzen? Es wäre schön, wäre die Welt, wie in „Swing Vote“, doch so läuft das Spiel nun mal nicht.
Die Schauspieler dieser Politsatire sind einzigartig gut besetzt worden. Neben einem überragend und konsequent agierenden Kevin Costner ist eine wundervolle Madeline Carroll als Molly zu sehen. Für heitere Momente sorgen die beiden Wahlkampfmanager Stanley Tucci und Nathan Lane und stehen einander in nichts nach. Als Präsident ist ein großartiger Kelsey Grammer und als sein Herausforderer ein starker Dennis Hopper zu sehen. Sie alle leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, dass dieser Film funktioniert. Bei all den fiktiven Figuren und all der vielleicht fehlenden Brisanz des Films, macht „Swing Vote“ eine Sache entscheidend richtig: Er zeigt Figuren, wie sie sein sollten und nicht welche, die wir bereits zu Genüge kennen.

Wissenswertes

Swing Vote - Die beste Wahl "Swing Vote - Die beste Wahl" basiert inoffiziell auf dem spanischen Film "El disputado voto del señor Cayo" aus dem Jahre 1986.

Madeline Carroll wurde für "Swing Vote" bei den Young Artist Awards als beste junge Hauptdarstellerin nominiert.



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