Ich habe sie geliebt

Je l'aimais

Filmplakat Ich habe sie geliebt
Regie Zabou Breitman  Drehbuch Zabou Breitman, Agnès de Sacy  Produzent Fabio Conversi 
Genre Drama  FSK Filmlänge 111 min
Land Frankreich  Kinostart 30.07.2009  DVD-Start 14.01.2010  Verleih Concorde Film

Story

Die junge Chloé ist mit ihren Nerven am Ende. Gerade hat ihr Mann sie und die beiden Kinder verlassen. Ihr Schwiegervater Pierre nimmt die verzweifelte Frau mit in ein Ferienhaus in den Bergen, um sie auf andere Gedanken zu bringen. In der Abgeschiedenheit erzählt Pierre Chloé von seiner großen Liebe zu Mathilde. Und seiner tragischen Entscheidung gegen ein Leben mit ihr. Für ihn, der jahrelang geschwiegen hat, ist es wie eine Beichte und für die gerade verlassene Frau wird das Geständnis zu einem unerwarteten Funken der Hoffnung…

Schauspieler

Ich habe sie geliebt Daniel Auteuil, Marie-Josée Croze, Florence Loiret, Philippe Chaine, Christiane Millet, Geneviève Mnich, Winston Ong, Olivia Ross, Antonin Chalon, Ysée Dumay Duteil, Clémentine Houée

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Ich habe sie geliebt Es ist eine tragische Liebesgeschichte, die uns „Ich habe sie geliebt“ erzählt. Eine Geschichte des Herzschmerzes, an der nichts Kitschiges ist. Eine Geschichte der verpassten Gelegenheiten und vergebenen Chancen. Aber auch mit der Botschaft: Ergreife die Liebe, wenn sie Dir über den Weg läuft - Du wirst es sonst ewig bereuen. Solche Geschichten sind die Stärke des französischen Kinos. Romanautorin Anna Gavalda, von der bereits die Buchvorlage zu „Zusammen ist man weniger allein“ stammt, lieferte mit ihrem gleichnamigen Buch erneut den Stoff für großes Emotionskino. Regisseurin Zabou Breitman entdeckte die Geschichte für das Kino und schrieb zusammen mit Agnès de Sacy auch das Drehbuch für die Verfilmung. Bedenkt man die Botschaft der Geschichte ist es traurig, das Breitman, die hier nach zwei Jahren Pause wieder einmal Regie führte, es nicht überzeugend schafft, dass man zu den Figuren in dieser Geschichte den Zugang richtig findet. Grundsätzlich hat die Geschichte von Pierre und Mathilde alles, um in ihr mitzuleiden und zu mitzulieben. Dennoch bleibt man vom Schicksal der unglücklich Verliebten seltsam unberührt. Stimmungsvolle Bilder transportieren zwar visuell das Gefühl von Melancholie, doch die Wehmut der Protagonisten erreicht einen selten. Schade!



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