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Regie
Peter Billingsley
Drehbuch
Vince Vaughn, Jon Favreau
Produzenten
Scott Stuber, Vince Vaughn
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 114 min Land USA Kinostart 05.11.2009 DVD-Start 25.03.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Dave und Ronnie führen eine glückliche Ehe, haben zwei Kinder und ein gemütliches Haus. Klar hat sich der Alltag in das Leben eingeschlichen, aber die beiden lieben sich nach wie vor. Jason und Cynthia’s Ehe steht dagegen nach vielen Versuchen endlich Kinder zu bekommen kurz vor dem Aus. Um ihre Ehe zu retten wollen sie in einem Luxusressort für Paare einen Therapieurlaub machen. Damit sie sich den leisten können, bitten sie Dave und Ronnie so wie zwei weitere befreundete Paare mitzukommen. Sonne, Strand, Palmen und Entspannung hört sich für alle gut an - die Therapie muss man ja nicht unbedingt mitmachen, denken zumindest alle bis auf Jason und Cynthia. Doch auf der Insel der Glückseeligkeit angekommen, stellt sich bald heraus, dass hier ohne Paartherapie gar nichts geht…
Schauspieler
Malin Akerman, Kristen Bell, Jon Favreau, Vince Vaughn, Jason Bateman, Kristin Davis, Ken Jeong, Jean Reno, John Michael Higgins, Faizon Love, Karen Shenaz David, Tasha Smith, Peter Serafinowicz, Carlos Ponce, James Ferris
Filmkritik von Melanie Frommholz
Vier Pärchen mit Beziehungsproblemen kommen auf eine Trauminsel mit Luxusausstattung und azurblauen Wasser und machen eine mehr oder weniger ungewollte Paartherapie in einem Ressort der Beziehungsglückseeligkeit: Was sich nach keiner schlechten Grundlage für vergnügliche Kinostunden anhört, ist ein Mix aus viel Gelaber, dem Versuch hier wohl tatsächlich echte Tipps bei jeglicher Art von Beziehungskrisen anzubieten und hin und wieder ein paar lustigen Sequenzen. Eine wirklich dramaturgisch durchdachte Handlung gibt es dabei nicht. Pärchen eins in der Therapiestunde, Pärchen zwei in der Therapiestunde, Pärchen drei in der Therapiestunde, Pärchen vier in der Therapiestunde. Dazwischen darf jeder dann noch zeigen für welches Paarproblem er steht. Es gibt das Normalopärchen, das Pärchen mit Problemen Kinder zu bekommen und Kontrollzwang, der geschiedene Mann, der seine viel zu junge Freundin dabei hat aber noch seine Exfrau liebt und schließlich haben wir noch die zwei, die schon seit der High School zusammen sind. So kann man natürlich auch seine 114 Filmminuten füllen ohne dabei wirklich etwas zu erzählen. Am Ende haben dann alle bei einem Ausflug auf die Single-Seite der Insel gemerkt, dass sie ihren Partner doch schreckliche lieben, sind gelöst und glücklich und wieder heiß aufeinander. Zum Dank gibt’s von dem nahe an der Lächerlichkeit agierenden Paarflüsterer Jean Reno dann noch ein bedeutungsschwangeres Holztier mit nach Hause. So sieht also Paartherapie auf amerikanisch aus.
Für eine gute Komödie zu flach, für eine Satire zu wenig überzeichnet, für einen Film mit dem ernsthaften Ansatz Lösungen für Paarprobleme aufzeigen zu wollen viel zu oberflächlich – „All Inclusive“ gehört eindeutig zu den Filmen, die man getrost verpassen darf.
Vince Vaughn ist hier nicht nur in einer Hauptrolle zu sehen, sonder schrieb auch das Drehbuch mit und fungierte als Produzent. 
