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X-Men: Erste Entscheidung
X-Men: First Class
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Regie
Matthew Vaughn
Drehbuch
Jane Goldman, Ashley Miller, Zack Stentz, Matthew Vaughn
Produzenten
Gregory Goodman, Simon Kinberg, Lauren Shuler Donner, Bryan Singer
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 131 min Land USA Kinostart 09.06.2011 DVD-Start 14.10.2011 Blu-ray-Start 14.10.2011 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Charles Xavier hat Anfang der 60er Jahre gerade ganz frisch seinen Professorentitel in der Tasche, als ihn eine CIA-Agentin anspricht und um Hilfe bittet. Sie musste mit ansehen, wie ein Mann mit einem anderen einfach verschwand. Sie will dem Phänomen der Mutanten auf den Grund gehen und wer wäre da besser geeignet als einer, der diese Dinge studiert hat? Charles Xavier erklärt sich bereit, der Regierung zu helfen. Auf dieser Mission lernt er auch den jungen und hitzköpfigen Erik Lehnsherr kennen, der wie er gerade versucht, ein U-Boot aufzuhalten – mit bloßen Händen...
Die Geschichte zweier außergewöhnlicher Männer findet hier ihren Anfang – lange bevor aus Charles Xavier Professor X und aus Erik Lehnsherr Magneto wurde. Ihre erste gemeinsam Mission ist keine leichte: Es muss der Dritte Weltkrieg verhindert werden und dabei werden nicht nur menschliche Ziele in Frage gestellt, sondern auch die Freundschaft zweier mächtiger Mutanten...
Schauspieler
James McAvoy, Michael Fassbender, Bill Milner, Kevin Bacon, Rose Byrne, Jennifer Lawrence, Beth Goddard, Laurence Belcher, Morgan Lily, Oliver Platt, Álex González, Jason Flemyng, Zoë Kravitz, January Jones, Nicholas Hoult, Caleb Landry Jones, Edi Gathegi, Corey Johnson, Lucas Till, Demetri Goritsas, Glenn Morshower, Matt Craven, James Remar
Filmkritik von Thomas Ays
Matthew Vaughn ist ein gefragter Regisseur in Hollywood. Spätestens nach seinem Überraschungserfolg „Kick-Ass“, den der Engländer treffsicher inszenierte, gehört er in die Sparte Blockbuster-Regisseur – ob er will oder nicht.
Fünf Jahre nach dem eher enttäuschenden „X-Men – Der letzte Widerstand“ kehrt das Franchise auf die internationalen Leinwände zurück – neu gestartet. Bryan Singer fungiert bei diesem Neustart als Produzent und Regisseur, Matthew Vaughn durfte neben der Inszenierung auch am Drehbuch mitschreiben. Diese Konstellation scheint diesem Neustart mehr als nur gut getan zu haben. „X-Men: Erste Entscheidung“ glänzt nicht nur durch originelle Schauplätze, sondern auch oder vor allem durch die großartigen Effekte. Bis auf die Maske des neuen „Beast“ darf man hier nicht mäkeln. Wenn Laserstrahlen aus einem Körper schießen, sich Mystique in beliebige Personen verwandelt oder wenn Magneto durchdreht: Das macht immer und zu jeder Zeit absoluten Spaß!
Schon immer waren es bei einem „X-Men“-Film auch die Schauspieler, die für eine Comicverfilmung meist in engmaschiger Star-Dichte auftraten. Dies ist auch bei diesem neuen „X-Men“ so. James McAvoy spielt Charles Xavier mit der nötigen Ruhe und Autorität und Michael Fassbender ist ein schlicht fantastischer Erik Lehnsherr alias Magneto, der mit einer inneren Wut die Zuschauer in seinen Bann zieht. Diese beiden Schauspieler und die Figuren, die sie spielen sind das Herz des Films und ihre Freundschaft allgegenwärtig. Kevin Bacon ist das Schwein dieser politisch angehauchten Geschichte – und das wie alle Rollen, die der Schauspieler übernimmt, höchst überzeugend. Jennifer Lawrence (OSCAR-nominiert für ihre Leistungen in „Winter’s Bone“) tritt die Nachfolge von Rebecca Romijn als Mystique an und Rose Byrne darf als CIA-Agentin eine nette Nebenrolle einnehmen. Die vielen jungen Gesichter sind ebenfalls absolut überzeugend. Hervorstechen vor allem Caleb Landry Jones als Sean Cassidy und Lucas Till als Alex Summers. Besonders letztere hat richtig coole Szenen zu bieten.
Ob die Szenerie in den 60er Jahren tatsächlich immer so hochglanzpoliert aussah, darf an dieser Stelle bezweifelt werden. Wegen des hohen Spannungsfaktors, der überzeugenden Schauspieler und der großartigen Effekte ist „X-Men: Erste Entscheidung“ ein absolutes Muss für Fans der Reihe und besonders für jene, die sich durch „X-Men – Der letzte Widerstand“ haben vergraulen lassen. Es ist ein neuer, frischer Teil der Reihe, der viele sehr lustige Szenen zu bieten hat, aber auch durch tragische und emotionale Szenen glänzt. Dabei standen vor allem die Figuren und deren Glaubwürdigkeit im Fokus der Drehbuchautoren. Auch die nette Verwebung mit der Kubakrise ist an der tollen Geschichte zu loben.
„X-Men: Erste Entscheidung“ versöhnt den Zuschauer wieder mit dem Franchise und macht sehr viel Lust auf mehr.
Wissenswertes
"X-Men: Erste Entscheidung" wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.
Die Reihe um "X-Men" umfasst folgende Filme:
X-Men
X-Men 2
X-Men: Der letzte Widerstand
2009 kam das erste Spin-Off von "X-Men" in die Kinos:
X-Men Origins: Wolverine
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Kommentare
Heikomon schreibt am 28.06.11, 22:09
Kann die negative Kritik meines Vorrezessionärs nicht nachvollziehen. Ich habe alle bisherigen X-Men Teile gesehen, und lässt man den mäßigen dritten Teil aus, dann wurde die Teile stets besser. Wobei erste Entscheidungen hier definitv neue Maßstäbe gesetzt hat.
Die Effekte sind bombastisch, die Charaktere bekommen endlich mehr Tiefe, aber vorallem das erstklassische Cast weiß zu überzeugen. Allen vorran Fassbender und McAvoy, aber besonders gut gefiel mir Kevin Bacon, dem seine Rolle nicht nur wie auf den Leib geschneidert war, sondern auch auf der ganzen Ebene überzeugen konnte.
Auch wurden die einzelnen Charakterentwicklungen nachvollziehbar und realischtisch dargelegt.
Kann dem Film nur eine klare "Anguckempfehlung" geben.
9/10 Sternen!
lennart lemberg schreibt am 15.06.11, 22:29
so langsam wird es einseitig und schlecht =(

