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Happy Ever Afters
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Regie
Stephen Burke
Drehbuch
Stephen Burke
Produzenten
Lesley McKimm, Alex Ward
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 101 min Land Irland, Deutschland, 2009 DVD-Start 27.04.2011 Verleih Universum Film |
Story
Maura und Freddie stehen beide vor dem großen Tag ihres Lebens: sie werden heiraten. Allerdings nicht einander. Maura steht kurz davor eine Scheinehe mit dem aus Afrika stammenden Wilson einzugehen. Dieser soll in wenigen Tagen abgeschoben werden und da Maura für das Leben zusammen mit ihrer kleinen Tochter Molly dringend mehr Geld benötigt, geben sich die beiden nun das Jawort. Währenddessen heiratet Freddie nun schon zum zweiten Mal die neurotische Sophie. Nachdem die Ehe beim ersten Mal den Bach runterging und die Scheidung schneller kam als die Flitterwochen, wollen Freddie und Sophie nun doch noch einmal von vorne anfangen.
Schließlich treffen die beiden Hochzeitsgesellschaften zufällig im gleichen Hotel aufeinander. Dort kommt es zu einigen Verwicklungen: Während Sophie glaubt, dass ihr Freddie eine wilde Affäre mit der Braut von Nebenan pflegt, hat Maura alle Hände voll zu tun, um ihrer Tochter Molly einigermaßen glaubhaft zu vermitteln, dass bei der Scheinhochzeit mit Wilson schon alles mit richtigen Dingen zugeht. Bei all dem Trubel dauert es nicht lange, bis beide Hochzeitspartys von dem Chaos gesprengt werden...
Schauspieler
Sally Hawkins, Tom Riley, Sinead Maguire, Eamonn Hunt, Simon Delaney, Charley Boylan, Adam Fergus, Susan Fitzgerald, Ger Ryan, David Pearse, Tina Kellegher, Deirdre Molloy, Jill Murphy, Leroy Harris
Filmkritik von Kathrin Lang
Es war im Jahr 2008 als wir die britische Schauspielerin Sally Hawkins in der Komödie „Happy-Go-Lucky“ nicht nur kennen, sondern auf Anhieb auch lieben lernen durften. Das Bild der lebensfrohen Pauline, bei der an jedem Tag die Sonne scheint, hinterließ wahren Eindruck und blieb noch lange im Gedächtnis. 2011 kommt mit „Happy Ever Afters“ nun ein Film in unsere Videotheken, in dem Sally Hawkins ähnlich erquicklich über den Bildschirm fegen darf. Und siehe da: Auch als quirlige Maura hinterlässt die britische Darstellerin ein rundum gutes Bild von sich. „Happy Ever Afters“ bietet Hawkins jede Menge Freiraum für ihr Schauspiel und zudem einen aufgeweckten Charakter, dem in den Grundzügen eine gewisse Portion Wahnsinn innewohnt. Das ist genau der Typ Rolle, der Hawkins besser steht als jeder ihrer Kolleginnen.
Zweifelsfrei ist Hawkins mit ihrer Darbietung auch der leuchtende Stern der Komödie, die ansonsten leider nur wenig aufregende Unterhaltung liefert. Innerhalb einer nur all zu konstruierten Geschichte wird nichts dem Zufall überlassen: Die Dinge fügen sich stets genau so zusammen, dass dabei am Schluss ein Film herauskommen konnte, der vor allem auf lustige Verwicklungen innerhalb der Figurenkonstellationen baut. Die Wege der zwei Hochzeitsgesellschaften und die Schicksale der beiden Hochzeitspärchen kreuzen sich immer wieder wie durch Zauberhand. Schnell entspinnt sich daraus eine nur all zu stolperfreie Handlungskette, die nur noch wenig glaubwürdig wirkt und der zu allem Übel auch noch die wirklich lustigen Höhepunkte fehlen. Ganz im Gegenteil: nach einem spritzig inszenierten Anfang und einigen netten Sequenzen im Mittelteil, verliert sich „Happy Ever Afters“ immer mehr in dem tragische Teil der Geschichte, die aus den von vorneherein zum Scheitern verurteilten Ehen geschöpft wird. Eine konsequent lustige und schwerelose Erzählung hätte dem Film gewiss besser gestanden.
"Happy Ever Afters" entstand in einer Co-Produktion mit Irland und Deutschland.