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Milo und Mars
Mars Needs Moms
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Regie
Simon Wells
Drehbuch
Simon Wells, Wendy Wells
Produzenten
Jack Rapke, Steve Starkey, Robert Zemeckis, Steven J. Boyd
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 84 min Land USA Kinostart 02.06.2011 DVD-Start 22.09.2011 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Milo ist ein ganz normaler Junge. Von Gemüse bekommt er Brechreizanfälle, den Müll rauszubringen findet er ätzend und seine Mutter ist eine ewige Nörglerin. Alles ganz normal eben. Eher unnormal ist jedoch die Tatsache, dass Milos Mum eines Nachts entführt wird - von Aliens! Milo schafft es jedoch ebenfalls, in das Raumschiff zu steigen und ihnen so geheim zu folgen. Auf dem Mars ist die Reise dann auch schnell zu Ende und Milo hurtig aufgeflogen. Doch der Junge kann fliehen und kennt fortan nur ein Ziel: seine Mutter aus den Fängen der Marsianer retten - koste es, was es wolle...
Schauspieler
Synchronsprecher (Englisches Original):, Seth Green, Dan Fogler, Joan Cusack, Elisabeth Harnois, Mindy Sterling, Kevin Cahoon, Tom Everett Scott, Jacquie Barnbrook, Matthew Henerson, Adam Jennings, Stephen Kearin, Amber Gainey Meade, Aaron Rapke, Julene Renee, Kirsten Severson
Filmkritik von Thomas Ays
In den USA ist "Milo und Mars" böse gefloppt, was vor allem daran gelegen haben mag, dass die Story ein paar arge Aufreger zu bieten hat. Allerdings sind die nicht einmal halb so schlimm, wie da gehetzt wurde. Schließlich ist die Auflösung des Ganzen durchaus eine Botschaft: Familie ist unersetzlich und es braucht Mutter UND Vater, damit es funktioniert. Insofern sind die ganzen Kampagnen gegen "Milo und Mars" schwer nachzuvollziehen. Wirkliche Kritikpunkte gibt es da eher in Punkto Inszenierung, als Drehbuch. Erst gegen Schluss fesselt dieser Animationsfilm richtig. Gerade der Anfang weiß wohl selbst nicht so recht etwas mit sich anzufangen, obwohl es durchaus rasant losgeht. Hier hätte man sich weitaus mehr erwartet. Die deutschen Stimmen jedoch machen durchweg Spaß und auch an der Animation gibt es nichts zu meckern. Tolle Farben, echt wirkende Figuren,... hier haben die Macher alles richtig gemacht.
"Milo und Mars" ist wegen fehlender Spannung in den ersten beiden Dritteln ein eher durchschnittlicher Film geworden. Dennoch packt das Ende den Zuschauer dann doch noch, und optisch ist diese Familiengeschichte sowieso zu empfehlen.
Wissenswertes
Gerüchten zufolge soll Seth Green sechs Wochen lang mit den Dreharbeiten beschäftigt gewesen sein, damit alle seine Bewegungen korrekt eingefangen werden konnten. Die Stimme zu Seth Greens Leibesübungen kam dann von dem 11jährigen Seth Robert Dusky.
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