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Miss March
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Regie
Zach Cregger, Trevor Moore
Drehbuch
Zach Cregger, Trevor Moore
Produzenten
Vincent Cirrincione, Tobie Haggerty, Tom Jacobson, Steven J. Wolfe
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 18.06.2009 DVD-Start 18.12.2009 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Die beiden besten Freunde Eugene Bell und Tucker Cleigh kennen sich schon aus Kindertagen. Doch so eng, wie die Freundschaft auch ist, die beiden Jungs könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Eugene auf "Spart Euch für die Ehe auf"-Nachmittagen kleine Kinder verschreckt, ist für Tucker der Playboy die heilige Bibel. Er träumt von massenhaft Sexparties, wilden Bunnys und Orgien, dass die Fetzen fliegen. Für Eugene sieht das etwas anders aus. Er und seine Freundin Cindi sind seit zweieinhalb Jahren zusammen und sind noch nicht zusammen im Bett gelandet. Doch nun mach Cindi ernst. Sie will endlich mit Eugene Sex haben und drückt ihm symbolisch die Pistole auf die Brust. Er willigt schließlich ein, nach dem Highschoolball mit ihr zu schlafen.
Am großen Abend kommt es jedoch ganz anders, als geplant. Eugene besäuft sich, segelt die Treppe hinunter und fällt ins Koma. Nach vier (!) Jahren wacht er wieder auf - und die Welt hat sich verändert: Sein Dad ist weg, er kann nicht mehr gehen, weil er sich vier Jahre nicht mehr bewegt hat und Cindi? Ja, Cindi ist "Miss March" des aktuellen Playboys. Na super...
Schauspieler
Zach Cregger, Trevor Moore, Raquel Alessi, Molly Stanton, Craig Robinson, Carla Jimenez, Cedric Yarbrough, Geoff Meed, Alexis Raben, Tanjareen Martin
Filmkritik von Thomas Ays
Wir erinnern uns an gruselige Teeniekomödien, die mehr doof und albern, als wirklich unterhaltsam geraten sind. „Dumm und Dümmer“ oder „American Pie“ waren da rühmliche Ausnahmen der berühmten Regel und fuhren Rekordsummen an internationalen Kinokassen ein. Doch die genauso guten Kollegen blieben aus. So richtig gute Kinokomödien wurden selten – bis jetzt!
„Miss March“ wurde von dem Comedyduo Zach Cregger und Trevor Moore inszeniert und kann mit viel Dialogwitz, kreativen Einfällen und haufenweise guten Szenen punkten. Vor allem Trevor Moore darf eine massive Hollywoodkarriere prophezeit werden. Er schafft es in nahezu jeder Szene, mit Mimik und Gestik zu überzeugen und seine Zuschauer dabei perfekt zu unterhalten. Er tritt mit seiner gelungenen Vorstellung in die Fußstapfen von Kult-Comedian Jim Carrey. Ob er dessen Klasse besitzt, muss der sympathische Schauspieler nun beweisen.
Leider ist jedoch auch an „Miss March“ nicht alles Gold, was glänzt. Manche Einfälle sind dann wahrhaftig unter der Gürtellinie und hätten besser dem Cutter zum Opfer fallen sollen. Doch die Ausrutscher sind selten und so darf man im Fall von diesem Spaßmovie von einer gelungenen und bestens unterhaltenden Kinokomödie sprechen.
Wissenswertes
Das amerikanische Comedy-Duo Zach Cregger und Trevor Moore wurden vor allem durch die TV-Serie "The Whitest Kids U'Know" bekannt. Mit "Miss March" legen die beiden ihren ersten gemeinsamen Film vor. Sie schrieben das Drehbuch, führten gemeinsam Regie, fungierten als Produzenten und spielten die Hauptrollen.
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