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Liebling, ich werde jünger
Monkey Business
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Regie
Howard Hawks
Drehbuch
Ben Hecht, Charles Lederer, I.A.L. Diamond
Produzent
Sol C. Siegel
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 97 min Land USA Kinostart 17.04.1953 DVD-Start 31.07.1992 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Der nicht mehr ganz junge und auch schon sehr zerstreute Bio-Chemiker Professor Barnaby Fulton hat ein großes Ziel: Er möchte den Stoff finden, der die ewige Jugend bringt. In seinem Labor forscht er an einem Verjüngungsmittel und musste in der Vergangenheit schon einige Fehlschläge einstecken. Doch nun scheint es so, als wäre er endlich am Ziel seiner Träume angelangt. Was Barnaby allerdings nicht ahnt ist, dass in Wirklichkeit eine Schimpansin die Erschafferin des verjüngenden Elixiers ist. Das Versuchstier kann unbemerkt aus seinem Käfig entkommen und mixt – ganz nach dem Vorbild des Professors – alle möglichen Substanzen zusammen, die dann auch noch im Wasserspender landen. Dieser entwickelt sich nun zum Jungbrunnen für Barnaby und dessen Ehefrau, die sich daraufhin zusehends verändern. Doch Fulton konnte ja nicht ahnen, dass er und seine Frau nun zu pubertierenden Teenagern mutieren würden…
Schauspieler
Cary Grant, Ginger Rogers, Charles Coburn, Marilyn Monroe, Hugh Marlowe, Henri Letondal, Robert Cornthwaite, Larry Keating, Douglas Spencer, Esther Dale, George Winslow
Filmkritik von Stefanie Rufle
Auch 1953 gab es ihn schon – den Jugendwahn in Hollywood! Regisseur Howard Hawks schuf mit „Liebling, ich werde jünger“ eine herrlich komische Screwball-Komödie, die den Wunsch nach der ewigen Jugend gekonnt auf die Schippe nimmt. Mit der Wahl seines Hauptdarstellers bewies Hawks ein sicheres Händchen. Cary Grant strapaziert die Lachmuskeln derart, dass „Liebling, ich werde jünger“ stellenweise eher wie eine „One Man-Show“ wirkt. Diese unglaublich witzige Mimik sucht wirklich ihresgleichen – hier darf Grant wieder einmal sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen! Die Szenen, in denen Fulton plötzlich keine Brille mehr braucht, sich einen schnittigen Sportwagen kauft und mit seiner Sekretärin (Marilyn Monroe) schäkert, sind derart gekonnt gespielt, dass man einfach nicht anders kann, als Professor Barnaby zu lieben. Auch Ginger Rogers als vernünftige Ehefrau, die schließlich zum nervigen Teenager mutiert, lässt so manche Lachträne kullern und Marilyn Monroe überzeugt in der vertrauten Rolle als blondes Dummchen.
Schade ist allerdings, dass die Komödie in der zweiten Hälfte mehr und mehr im albernen Klamauk versinkt. Wenn Grant und Rogers als sich balgende Kinder über Tische und Stühle springen, sich gegenseitig quengelnd mit Farbe beschmieren und einander nachäffen, beginnt man sich als Zuschauer zusehends zu langweilen. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen! Trotz alledem ist „Liebling, ich werde jünger“ ein gelungenes Meisterwerk, das mit seinem Leitthema auch in der heutigen Zeit noch durchaus seine Berechtigung hat – hier darf gelacht werden, dass die Wände wackeln!
