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Schlagende Wetter
How green was my Valley
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Regie
John Ford
Drehbuch
Philip Dunne
Produzent
Darryl F. Zanuck
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 114 min Land USA Kinostart 29.04.1950 DVD-Start 31.10.2005 Verleih 20th Century Fox |
Story
Huw Morgan verlässt als erwachsener Mann seine walisische Heimat. Wehmütig erinnert er sich an die Geschehnisse in seiner Kindheit, als er im ausgehenden 19. Jahrhundert die herrliche Landschaft mit dem grünen Tal und den saftigen Wiesen so sehr liebte. Doch bald bekommen sein Vater und die fünf erwachsenen Brüder die Vorboten der Industrialisierung zu spüren. Ein Streik im stetig anwachsenden Kohlenbergwerk, in dem fast alle Männer des Bergarbeiterstädtchens ihr Geld verdienen, führt zu ersten Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Familie. Huws Brüder begehren erstmals gegen den konservativen Vater auf. Auch die unglückliche Liebe seiner Schwester Angharad zu Mr. Gruffydd, der als fortschrittlich denkender Pfarrer verzweifelt versucht, die Gemeinde von antiquierten Traditionen zu befreien, lässt er noch einmal Revue passieren. So entsteht aus der Sicht eines Mannes das Porträt einer Familie, deren Lebensweise und Schicksalsschläge sein eigenes Leben nachhaltig geprägt haben.
Schauspieler
Walter Pidgeon, Maureen O'Hara, Donald Crisp, Roddy McDowall, Anna Lee, Barry Fitzgerald, Patric Knowles, Sara Allgood, John Loder
Filmkritik von Achim Lay
John Ford beweist nach “Früchte des Zorns” erneut, dass nicht nur packende Western, sondern auch sozialkritische Dramen zu seinem Repertoire gehören. Wenngleich man aus heutiger Sicht den Sieg bei den OSCARs über “Citizen Kane” kritisch hinterfragen muss, ist Ford auch mit “Schlagende Wetter” ein intensives, kraftvolles Drama gelungen. Die Familiensaga ist gleichermassen großes Gefühlskino, moralisches Lehrstück und Geschichtsstunde über eine Gesellschaft im Wandel der Zeit. Vielleicht hat Ford sogar zu viel gewollt. Sein Film wirkt jedenfalls leicht überfrachtet und hätte sich entweder auf das Innenleben der Familie Morgan oder den epochalen Wandel der Gesellschaft am Vorabend der Industrialisierung konzentrieren sollen. Darüber hinaus ist er in manchen Szenen zu melodramatisch inszeniert. Trotz dieser Einschränkungen ist der mit großartigen Darstellern besetzte Klassiker immer noch sehenswert und verfehlt seine Wirkung beim Publikum nicht. Filme wie “Schlagende Wetter” dürfen nicht in der Anonymität verschwinden!
Wissenswertes
"Schlagende Wetter" gewann 1941 den OSCAR als bester Film, kam später jedoch als "So grün war mein Tal" zu uns.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Nebendarstellerin (Sara Allgood), Bester Schnitt, Bestes Drehbuch, Beste Musik (Drama), Bester Ton
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Donald Crisp), Beste Kamera (Schwarz/Weiß), Beste Ausstattung (Schwarz/Weiß)
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