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Gnomeo und Julia
Gnomeo and Juliet
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Regie
Kelly Asbury
Drehbuch
Kelly Asbury, Mark Burton, Kevin Cecil, Emily Cook, Kathy Greenberg, Andy Riley, Steve Hamilton Shaw
Produzenten
Baker Bloodworth, David Furnish, Steve Hamilton Shaw
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 86 min Land Großbritannien, USA Kinostart 24.03.2011 DVD-Start 04.08.2011 Blu-ray-Start 04.08.2011 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Niemand weiß, wie lange es die Fehde zwischen den beiden Gärten der Frau Montague und des Herrn Capulet schon gibt. Doch sie ist so stark wie eh und je. Während sich der rotbezipfelte Tybalt mit dem edlen, wie hochnäsigen Gnomeo in blau Rasenmäher-Wettrennen liefert, träumt Julia von einem Leben ohne Zwänge und davon, dass ihr Vater aufhört, sie mit seiner Liebe zu erdrücken. Als sich Gnomeo und Julia in einem fremden Garten das erste Mal treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick – fast so wie in dem Theaterstück. Doch: Wird ihre Geschichte ebenso tragisch enden?
Schauspieler
James McAvoy, Emily Blunt, Jason Statham, Michael Caine, Maggie Smith, Patrick Stewart, Matt Lucas, Julie Walters, Jim Cummings, Stephen Merchant, Ashley Jensen, Ozzy Osbourne, Richard Wilson
Synchronsprecher:, Anke Engelke, Bürger Lars Dietrich
Filmkritik von Thomas Ays
„Romeo und Julia“ auf zwergisch. Was bei diesem Animationsspaß herauskam, ist zeitweise sehr originell und kreativ, schafft es aber nicht durchweg zu glänzen. Dabei spielen vor allem die technischen Details und die Figuren eine große Rolle. „Gnomeo und Julia“ hat zwar ganz nette Ideen, jedoch keine großartigen, was eher zu einigen netten Lächeln einlädt, als zu wirklichen Lachern. Die Mimiken und Gestiken der Figuren bleiben weit hinter der Konkurrenz zurück und auch die Dialoge sind nicht das, was man von einem solchen Animationsfilm erwartet. Zeitweise fängt sich dieser Shakespeare-Spaß zwar, insgesamt gesehen bewegt sich dieses bunte Gartenzwerge-Abenteuer jedoch nicht über die Durchschnittlichkeit hinaus. Anke Engelke ist als „Fröschin“ Nanette eine herrlich gute Vorstellung gelungen. Wenn die Ulknudel eines beherrscht, dann komischen Figuren ihre einzigartige Wirkung zukommen zu lassen. Die Szenen mit Nanette gehören jedenfalls zu den Highlights dieses Films.
„Gnomeo und Julia“ kommt 2011 in 3D in die Kinos und lohnt sich unterm Strich nur bedingt. Es ist zwar ein nettes, kleines Filmchen mit einigen lustigen Ideen geworden, in dieser kreativen Sparte gibt es jedoch weitaus überragendere Geschichten.
Ursprünglich sollten Ewan McGregor und Kate Winslet die Rollen des Gnomeo und der Julia sprechen, bevor die Parts dann an James McAvoy und Emily Blunt gingen.
