Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Birdy
|
Regie
Alan Parker
Drehbuch
Sandy Kroopf, Jack Behr
Produzent
Alan Marshall
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 120 min Land USA, 1984 Kinostart 19.09.1985 DVD-Start 03.04.2000 Verleih Sony Pictures |
Story
Alfonso Columbato ist ein harter Typ, als er den etwas seltsamen Kerl von Nebenan kennenlernt, der ein Faible für Tauben zu haben scheint. Er nennt ihn Birdy und freundet sich mit ihm an - trotz seines komischen Verhaltens.
Jahre später sind beide durch den Vietnam-Krieg gebrochen. Al wurde durch Granaten im Gesicht schwer verletzt und Birdy sitzt im Irrenhaus wie ein Vogel in einem Käfig und redet kein Wort. Scheinbar kann nur Al ihn aus seiner Starre befreien. Zumindest kommt es auf einen Versuch an und sein zuständiger Arzt will das Risiko eingehen. Doch auch Al dringt nicht zu ihm durch. In stundenlangen Monologen versucht Al alles, um an seinen früheren Freund heranzukommen. Auch mit alten Geschichten, die die Jungs erlebt haben...
Schauspieler
Matthew Modine, Nicolas Cage, John Harkins, Sandy Baron, Karen Young, Bruno Kirby, Nancy Fish, George Buck, Dolores Sage, James Santini, Maud Winchester, Marshall Bell
Filmkritik von Thomas Ays
Die Academy muss Mitte der 80er Jahre wahrhaftig blind gewesen sein. Wie ist es sonst zu erklären, dass dem fantastisch spielende Nicolas Cage als Al oder dem großartigen Matthew Modine als Birdy Nominierungen für den OSCAR verwehrt blieben? Beide Schauspieler fügen sich nicht nur stimmig in ihre Rollen, sie geben sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart alles, um ihren Figuren eindrucksvolles Leben einzuhauchen. Dabei kam ein großartiges Leinwandduo heraus, das wunderbar und beeindruckend zusammen funktioniert. Gerade Nicolas Cage braucht dringend wieder solche Rollen, die er neben seinen Actionfilmen spielen kann. Er ist und bleibt nun mal ein OSCAR-Preisträger – auch wenn er seinen Goldjungen nicht für „Birdy“ bekam.
Alan Parker („Fame – Der Weg zum Ruhm“) erschuf mit der Inszenierung des auf dem Roman von William Wharton basierenden Films ein kleines poetisches Meisterwerk. Die Figuren, die Botschaften und die Schauspieler ergeben ein eindrucksvolles und zeitloses Kriegs-Drama, das nichts von seiner Wirkung verloren hat. „Birdy“ ist großes Kino und für jeden Fan, der Nicolas Cage nur aus „Con Air“ und „The Rock“ kennt, absolut zu empfehlen. „Du kannst nicht fliegen, weil Du nicht glaubst, dass Du fliegen kannst.“
"Birdy" basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Wharton.