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Einfach zu haben
Easy A
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Regie
Will Gluck
Drehbuch
Bert V. Royal
Produzenten
Zanne Devine, Will Gluck
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 11.11.2010 DVD-Start 19.05.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Hätte Olive geahnt, welche Folgen ihre kleine, recht harmlos erscheinende Lüge haben wird, hätte sie sie wohl nie erzählt. Doch jetzt ist es zu spät: Auf der Mädchentoilette der High-School hat sie ihrer besten Freundin vorgegaukelt am Wochenende Sex gehabt zu haben. Leider kommt just in dem Moment, als die Lüge zu Ende gesponnen ist, hinter einer der Toilettentüren die 'heilige' Marianne zum Vorschein. Diese hat nichts Besseres zu tun, als diese Nachricht wie eine Sensation in der ganzen Schule zu verbreiten. Schneller als Olive gucken kann, hat sie den Ruf weg, eine Schlampe zu sein. Anstatt das Missverständnis jedoch aufzuklären, gerät sie in den kommenden Tagen immer tiefer in den Strudel aus Lügen. Weil sie ihrem schwulen Kumpel Brandon zu einer angenehmeren High-School-Zeit verhelfen will, ohne Hänseleien und Spott über seine sexuelle Orientierung, hilft sie ihm auf einer Party, in nahezu aller Öffentlichkeit und lautstark, seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Natürlich ist der heiße Sex hinter den verschlossenen Türen nur gespielt, doch das ahnt die Schar an Zuhörern vor der Türe natürlich nicht. Und so wird Olive ihrem Image, eine ungenierte Schlampe zu sein, immer und immer mehr gerecht...
Schauspieler
Emma Stone, Amanda Bynes, Cam Gigandet, Patricia Clarkson, Lisa Kudrow, Penn Badgley, Stanley Tucci, Malcolm McDowell, Alyson Michalka, Thomas Haden Church, Dan Byrd, Fred Armisen, Juliette Goglia, Jake Sandvig
Filmkritik von Kathrin Lang
High-School-Komödien: Sie sind beliebt, haben den Ruf ebenso schwerelos wie romantisch zu unterhalten und ziehen Teenager in Scharen vor die große Leinwand. Gleichzeitig sind sie es aber auch nicht müde, die immer wieder gleichen Themen aufzugreifen und diese klischeebeladen abzuhandeln. „Einfach zu haben“ fällt genau in diese Kategorie und präsentiert uns eine Geschichte, wie sie im High-School-Komödien-Bilderbuch stehen könnte: Olive (Emma Stone) ist eine typisch amerikanische Protagonistin im Teenageralter und sie durchlebt eine Geschichte, wie sie nur an einer amerikanischen High-School angesiedelt sein kann. Sex ist im amerikanischen Teenagerkosmos ein Tabuthema – und was liegt da näher als dieses merkwürdige Tabu ad absurdum zu führen und gleichzeitig auf seine Spitze zu treiben? Auch wenn man Regisseur Will Gluck und Drehbuchautor Bert V. Royal zugute halten muss, dass sie ihr Thema mit mehr als nur einem sympathischen Augenzwinkern angehen, so ist der Stoff, der dieser Geschichte zugrunde liegt, doch ein einziges Klischee. Wir haben die heiligen, bis zum Blusenkragen zugeknöpften Mädchen. Wir haben die Loser, den ewigen Außenseiter und natürlich auch den Schwulen. Irgendwo dazwischen wandelt das anständige, kluge und gut aussehende amerikanische Mädchen, das nun endlich mal auf den Putz haut, um am Ende ihrem Herzbuben in die Arme zu fallen.
Dass die Komödie „Einfach zu haben“ nicht gänzlich in ihrem einzigen, großen Klischee versinkt, hat sie letztlich nur Emma Stone und einigen der Nebendarstellern zu verdanken. Neben Stone, die mit einer Grund auf sympathischen Darstellung glänzt und sich damit endgültig von ihrem Status der ewigen Nebendarstellerin gelöst haben dürfte, sind es vor allem Patricia Clarkson und Stanley Tucci, die als Olives Eltern im rein positiven Sinn auf sich aufmerksam machen. Als anti-autoritäres Elternpaar mit Alt-68er-Hippie-Anleihen hätte der Schuss leicht nach hinten losgehen können. Stattdessen haben die beiden jedoch die besten, und über weite Strecken auch die einzigen Lacher auf ihrer Seite. Hätte das Drehbuch für alle Figuren solch geniale Momente bereit gehalten und wären zudem alle Darsteller so schwerelos und zutreffend mit ihrer Rollenkonzeption umgegangen wie Clarkson, Tucci und Stone, dann hätte aus „Einfach zu haben“ ein vergnüglicher Kinospaß werden können. Hätte! So jedoch ist Will Glucks neuster Streich ein recht einfach gestricktes High-School-Filmchen geworden, das erschreckend unlustig und einfallslos zugleich ist.
Wissenswertes
Das 1850 erschienene Drama „Der scharlachrote Buchstabe" von Autorin Nathaniel Hawthorne diente Drehbuchautor Bert V. Royal als Vorlage für "Einfach zu haben".
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Emma Stone)
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Kommentare
Sare schreibt am 16.04.11, 17:50
Ich persönlich fand den Film KLASSE! Die Geschichte ist mitreißend und der Schluss des Films ist super!
Super Teenie-Film :)
