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Bulworth
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Regie
Warren Beatty
Drehbuch
Warren Beatty, Jeremy Pikser
Produzenten
Warren Beatty, Pieter Jan Brugge
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 15.07.1999 DVD-Start 10.01.2004 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Senator Jay Billington Bulworth hat nicht die geringste Chance, mit seinen antiquierten und angestaubten Werbespots und staubtrocknen Reden wiedergewählt zu werden. Keine! Was also tun? Ganz einfach: Sich von fetten Versicherungsgesellschaften schmieren lassen, zehn Millionen Dollar auf sein eigenes Leben aufnehmen und anschließend einen Killer engagieren, der einen am kommenden Wochenende dezent aus dem Weg räumt. Gesagt, getan. Doch dann kommt es dicke für Bulworth: Er erkennt, um was es im Leben wirklich geht. Blöderweise weiß das ja der Killer nicht...
Schauspieler
Warren Beatty, Halle Berry, Don Cheadle, Oliver Platt, Paul Sorvino, Jack Warden, Joshua Malina, Christine Baranski, Richard C. Sarafian, Amiri Baraka, Sean Astin, Laurie Metcalf, Wendell Pierce, Michele Morgan, Ariyan Johnson, Nora Dunn, Jackie Gayle, Graham Beckel
Filmkritik von Thomas Ays
Die Entstehungsgeschichte von „Bulworth“ ist hochinteressant. Weil Ausnahmeschauspieler Warren Beatty noch einen Film bei 20th Century Fox zugute hatte, erzählte er den Verantwortlichen die grobe Story von einem Politiker, der desillusioniert nach dem Sinn des Lebens sucht. Was Beatty nicht erzählte war, wie oft er „Fuck“ sagen und rappend im Fernsehen auftreten würde, um eine bitterböse und selten so ehrliche Polit-Satire abzuliefern.
Wir wussten es doch schon immer. Politiker sind böse. Politiker sind egoistisch und Politiker interessieren sich einen Dreck für ihr Land oder ihre Wähler. Beatty überzeichnet dieses Bild herrlich konsequent und inszeniert sich selbst im strahlenden Mittelpunkt. Selten konnte man über den manchmal leicht angestaubt wirkenden Schauspieler derart herzlich lachen. Überhaupt gibt es in diesem Film unglaublich viele urkomische Szenen, die Tränen in die Augen der Genreliebhaber treiben.
Wer es gern sarkastisch, ironisch und bitter-bitterböse mag, der ist mit „Bulworth“ mehr als gut beraten. Sicherlich mögen sich manche an einigen unbequemen Längen dieses Streifens stören, unterm Strich hat Warren Beatty jedoch hier einen durch und durch kreativen und originellen Seitenhieb auf die Politik und ihre Vertreter abgefeuert. Bravo!
Wissenswertes
Das böse, böse, böse Wort "Fuck" wurde in "Bulworth" genau 111 Mal genutzt.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Bester Schauspieler - Musical /Comedy (Warren Beatty), Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Bestes Drehbuch (Original)
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