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Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 6
Grey's Anatomy - Season 6
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Regie
Edward Ornelas, Bill D'Elia, Michael Pressman, Tom Verica, Tony Phelan, Allison Liddi-Brown, Chandra Wilson, Rob Corn, Robert Berlinger, Randall Zisk, Donna Deitch, Jeannot Szwarc, Stephen Cragg, Debbie Allen, Shonda Rhimes
Drehbuch
Krista Vernoff, Tony Phelan, Joan Rater, Jenna Bans, Mark Wilding, William Harper, Peter Nowalk, Stacy McKee, Jessica Yu, Allan Heinberg, Debora Cahn, Zoanne Clack, Meg Marinis, Edward Ornelas, Stephen Cragg, Rob Corn
Produzenten
Jeff Rafner, Linda Klein, Tammy Ann Casper
Genre TV-Serie (Drama) FSK 12 Filmlänge 991 min Land USA, 2010-2011 DVD-Start 02.12.2010 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Als sich herausstellt, dass der schwer verletzte Patient, der einer jungen Frau das Leben rettete und nun im Seattle Grace operiert wird, George O’Malley ist, ist das für alle seine Freunde und Kollegen ein unbegreiflicher Schock. Als George schließlich für hirntot erklärt wird, soll ausgerechnet Callie als seine Ex-Frau entscheiden, was mit seinen Organen geschehen soll. Der Verlust von George ist vor allem für Izzie, die gerade noch auf der Schwelle zum Tod stand, eine Tragödie, denn obwohl sie nun mit Alex verheiratet ist, war George doch ihr bester Freund, mit dem sie über alles sprechen konnte.
Während Izzies und Alex’ Ehe durch Georges Tod, aber auch durch Izzies Krebserkrankung schwer belastet ist, schweben Meredith und Derek nach ihrer „Klebezettelhochzeit“ im siebten Himmel. Als Derek dann auch noch, bedingt durch Richards Alkoholproblem, der Posten des Chefarztes in Aussicht gestellt wird, scheint das Glück perfekt. Pläne für ein gemeinsames Haus, Gespräche über eine baldige Schwangerschaft von Meredith – was soll jetzt noch schief gehen? Doch auch ein MacDreamy hat nicht nur die Sonnenseite des Lebens für sich gepachtet…
Durch die verheerende finanzielle Situation des Seattle Grace kommt es zu einer Fusion mit dem Mercy West, was eine heftige Entlassungswelle nach sich zieht. Die Ärzte, die ihren Posten behalten können, kämpfen nun um die wirklich interessanten Fälle, was für Cristina mehr als frustrierend ist, denn es ist kein charismatischer Kardiologie-Gott in Aussicht, von dem sie etwas lernen könnte. Dann ist es ausgerechnet Cristinas Freund Owen, der Dr. Teddy Altman für die Kardiologie des Seattle Grace gewinnen kann. Endlich scheint Cristina wieder eine angemessene Lehrmeisterin zu bekommen. Noch ahnt sie allerdings nicht, dass Owen und Teddy früher einmal heftig ineinander verliebt waren – und es womöglich noch immer sind.
„Die kleine Grey“ Lexie ist ziemlich glücklich in ihrer Beziehung mit Mark und lässt sich von ihm sogar dazu überreden, bei ihm einzuziehen. Doch dann steht plötzlich eine junge Frau vor Mark, die behauptet, seine Tochter zu sein. Und das ist nicht die einzige Überraschung, die sie für Mark und Lexie bereithält…
Auch Callie, die in Arizona endlich die Frau fürs Leben gefunden zu haben scheint, wird plötzlich mit einer Erkenntnis konfrontiert, durch die eine gemeinsame Zukunft der beiden plötzlich auf ziemlich wackeligen Beinen stehen könnte.
Schauspieler
Ellen Pompeo, Sandra Oh, Justin Chambers, Chandra Wilson, James Pickens Jr., Patrick Dempsey, Katherine Heigl, Sara Ramirez, Eric Dane, Chyler Leigh, Kevin McKidd, Kate Walsh, Jessica Capshaw, Jesse Williams, Kim Raver, Steven W. Bailey, Sarah Drew, Moe Irvin, Molly Kidder, Loretta Devine, Ray Ford, Jeff Perry, Robert Baker, Nora Zehetner, Payton Silver, Debra Monk, Jason George, Leven Rambin, Taye Diggs, Mark Saul
Kritik von Stefanie Rufle
Gleich mit der ersten Folge der sechsten Staffel von „Grey’s Anatomy“ zeigen uns die Macher, dass es genauso turbulent, spannend und packend weitergehen wird wie in den vorigen Staffeln. Der Ausstieg von George O’Malley alias T.R. Knight hätte nicht würdiger und ergreifender vonstatten gehen können. Hier wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt, sondern einer großartigen Figur ein ehrendes Denkmal gesetzt. Immer wieder sind es die Authentizität der Inszenierung, das stimmige Drehbuch und die absolute Überzeugungskraft der einzelnen Figuren, die Hochachtung und Respekt verdienen. Vor allem die Drehbuchautoren leisten hier eine großartige Arbeit, denn es wird wirklich nie langweilig und nicht ein Mal bekommt man den Eindruck, als würde dem Format allmählich die Puste ausgehen – und das ist in der bereits sechsten Staffel einer solch umfangreichen Serie wirklich ein Kunststück!
Besondere Erwähnung verdient die Episode „Ein einfacher Fehler“, in der Richard Webber die Aufgabe zufällt, den Arzt zu finden, der für den Tod einer Patientin verantwortlich ist. Während Webber jeden der Ärzte nacheinander anhört, wird der Fall jeweils aus einer anderen Perspektive nochmals aufgerollt. Untermalt mit grandioser Musik ist diese Episode eines der Highlights dieser sechsten Staffel. Überhaupt ist es mit Sicherheit die Filmmusik, die einen großen Anteil am Erfolg von „Grey’s Anatomy“ hat. Dramatische und blutige Szenen werden mit einer völlig gegensätzlichen Musik untermalt, was die Brutalität der einzelnen Szenen oftmals noch zusätzlich betont.
Auch die Episode „Die Zeitschleife“ dürfte für alle Fans von „Grey’s Antatomy“ ein wahrer Leckerbissen sein, denn hier erzählen Bailey, Richard und Callie von ihren bisher schwierigsten Fällen und der Zuschauer erfährt, wie es Bailey als junger Assistenzärztin erging und wie Richard Meredith’ Mutter lieben lernte und zum ersten Mal mit dem Alkohol in Kontakt kam. Stets sind es die interessanten und faszinierenden Charaktere, die einen besonders fesseln. Sei es nun der vom Krieg schwer traumatisierte Owen, der verkorkste Alex, die nur an ihrer Karriere interessierte Cristina oder der Schürzenjäger Mark, der ausgerechnet in Lexie endlich die wahre Liebe gefunden zu haben scheint – immer wieder präsentieren sie neue, spannende Facetten, die ihre Authentizität nur noch untermauern. Überraschungen gibt es dabei zur Genüge, man denke nur an die sich im Liebestaumel befindliche Miranda Bailey!
Natürlich bietet diese sechste Staffel von „Grey’s Anatomy“ auch wieder jede Menge spannende und manchmal haarsträubende Fälle, deren sich die Ärzte widmen müssen: ein Patient, der derart übergewichtig ist, dass er nicht in einem normalen Krankenwagen transportiert werden kann; eine Patientin, die die Ärzte um Sterbehilfe bittet; der Kapitän eines Krabbenkutters, der von einem riesigen Haken aufgespießt wurde. Doch insgesamt sind es vor allem die Ärzte und deren nur allzu menschliche Verwicklungen, die die Sogwirkung dieser Serie ausmachen. Das Ende ist mindestens genauso spannend, wie der Beginn der sechsten Staffel und lässt den Zuschauer mit jeder Menge Fragen und dem Gefühl zurück, hier gerade die bisher stärkste Season dieser überragenden Krankenhausserie gesehen zu haben.
Wissenswertes
Episodenguide:
• 40 Tage (1)
• 40 Tage (2)
• Paranoia
• Die verdammten Verpflichtungen
• Die Invasion
• Ein einfacher Fehler
• Ein Moment des Friedens
• Das Geschenk
• Die neue Gegenwart
• Feiertagsblues
• Die Entscheidung
• Die Entweder-Oder-Falle
• Schweres Erbe
• Katastrophe am Valentinstag
• Die Zeitschleife
Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 1
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 2
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 3
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 4
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 5
Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte (TV-Serie) - Staffel 6
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste Maske ("Sensibilität")
Gewonnene Emmys:
Beste Maske ("Sterben ist nicht leicht")
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