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Alex und der Löwe
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Regie
Yuri Gárate
Drehbuch
André Schneider
Produzent
André Schneider
Genre Komödie (Gay) FSK 16 Filmlänge 97 min Land Deutschland, 2010 DVD-Start 09.11.2010 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Leo und Alex treffen sich kurz in einem Cafe. Doch so schnell das auch ging, so schnell ist es auch wieder vorbei.
Leo ist in der Werbung tätig und lebt mit seiner Freundin, mit der er schon vier Jahre zusammen ist, gemeinsam in einer Wohnung in Berlin. Doch so richtig glücklich ist Leo nicht, was vor allem daran liegt, dass er schwul ist und Frauen generell nichts für ihn sind.
Alex hat in der Liebe ebenfalls nicht so wirklich viel Glück. Der Typ, mit dem er gerade zusammen ist, Daniel Möckernbrink, springt alles an, was nicht bei drei auf sämtlichen Bäumen sitzt. Als ihn Alex bei einer seiner Liebschaften erwischt, ist der Ofen aus.
Sechs Wochen später treffen sich Leo und Alex wieder. Nun scheint endlich die Zeit für die beiden gekommen zu sein...
Schauspieler
Marcel Schlutt, André Schneider, Sascia Haj, Udo Lutz, Beate Kurecki, Hendrik Trost, Barbara Kowa, Hermann Eppert, Anna Gerloff, Martin Langenbeck
Filmkritik von Thomas Ays
So richtig viele schwule Filme kommen nicht aus Deutschland, was vielleicht daran liegt, dass man diesem Genre nicht sonderlich viel zutraut. „Sommersturm“ bewies eindrucksvoll, dass es auch anders geht und solche Filme, wenn sie denn richtig gedreht werden, durchaus Potential haben, ein Publikum zu finden.
André Schneider, der hier Alex spielt, schrieb auch das Drehbuch und fungierte als Produzent. Vor allem das Skript zeigt, wie kreativ und urkomisch man heute arbeiten kann. Hier kann man bei herrlich vielen Szenen wunderbar lachen und sich über die gezeigten Einfälle amüsieren. Großartig! Die Lobeshymne findet hier jedoch ein jähes Ende. Der gewählte Inszenierungsstil ist nicht nur furchtbar anstrengend, sondern auch durch die Bank dilettantisch. Gleichzeitig wurde die Kamera offenbar von jemandem bedient, der sonst eher fotografiert, anders sind diese seltsamen Hackbilder nicht zu erklären. Es scheint, als hätte jemand seine private Videokamera eingeschaltet – auch wenn er eigentlich gar nicht weiß, was er damit anfangen soll.
Auch die Schauspieler liefern teilweise schreckliche Laienleistungen ab, die erschrecken und dem Drehbuch nicht einmal ansatzweise gerecht werden. Marcel Schlutt zum Beispiel sieht zwar gut aus, sollte jedoch eher weniger reden und auch André Schneider selbst schafft es nicht, seine eigenen Sätze so zu formulieren, dass man sie ihm glaubt. Die Frauen sind da schon stärker. Sascia Haj und Barbara Kowa beispielsweise überzeugen beide in ihren unterschiedlichen Rollen.
„Alex und der Löwe“ ist leider, leider, leider eine billig produzierte Komödie, die handwerklich absolut furchtbar und schlampig geworden ist. Das ist deshalb tragisch, weil das Drehbuch, das hier verfilmt wurde, eine würdigere Inszenierung verdient gehabt hätte!
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Kommentare
Schnbulowski schreibt am 20.10.10, 09:30
Und diese Kritik ist noch geschmeichelt.
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Sorry, aber dieser Film ist mit Abstand das Schrecktlichste, was ich in diesem Jahr gesehen habe. Wäre es als Trash gemeint ... ok. Aber das kann doch nicht wirklich Ernst der Macher sein??!?
daniela schreibt am 07.11.10, 12:35
Ja das stimmt der Film ist nicht gerade gut. Aber als Darsteller ist Udo Lutz hervorzuheben. Der macht seine Sache wirklich gut.
