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Männerherzen…und die ganz, ganz große Liebe
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Regie
Simon Verhoeven
Drehbuch
Simon Verhoeven
Produzenten
Quirin Berg, Max Wiedemann
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 112 min Land Deutschland Kinostart 15.09.2011 DVD-Start 30.03.2012 Blu-ray-Start 30.03.2012 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Die sechs Männerherzen sind wieder da, und es hat sich Einiges getan: Jerome hat den Glauben an die große Liebe endgültig aufgegeben und hat sich aufs Land, zu seinen Eltern zurückgezogen. Ausgerechnet dort begegnet er jedoch der potentiellen Frau seines Lebens. Während er sich Hals über Kopf verliebt, glaubt seine Mutter jedoch, dass ihr Sohn mittlerweile am anderen Ufer fischt. Nicht gänzlich unbegründet, erhält Jerome während seines Heimataufenthalts doch mehrmals Besuch von seinem besten Freund und Schlagerstar Bruce Berger, der mit allen Mitteln versucht neue künstlerische Richtungen einzuschlagen, damit jedoch schon beim Label scheitert. Als ihm die Idee für eine eigene Firma kommt, macht Bruce damit gleich mehrere Leute glücklich: Der schüchterne und erfolglose Günther kann sich endlich als Buchhalter beweisen und Niklas bekommt als Marketing-Manager Ablenkung von seinem Liebeskummer wegen der Soap-Schauspielerin Maria…
Schauspieler
Justus von Dohnanyi, Til Schweiger, Christian Ulmen, Florian David Fitz, Nadja Uhl, Jana Pallaske, Wotan Wilke Möhring, Michael Mendl, Mina Tander, Barbara Schöneberger
Filmkritik von Kathrin Lang
Nachdem „Männerherzen“ 2009 mit über zwei Millionen Zuschauer zum deutschen Sensationshit an den Kinokassen wurde, führt Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven im Spätsommer 2011 die Geschichte rund um seine sechs Paradebeispiele des modernen Mannes mit „Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“ nun weiter. Da die Charaktere bereits durch den ersten Teil erfolgreich eingeführt und etabliert sind, beschäftigt sich die Fortsetzung nun weniger mit Charakterstudien, sondern setzt von vorneherein auf die Stärken seiner Figuren. Obwohl Simon Verhoeven dadurch eine weitaus weniger tiefgründige Geschichte entwirft, ist ihm mit „Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“ doch eine beinahe schon sensationell gute Fortsetzung gelungen.
Alle Figuren aus dem ersten Teil finden auch in der Fortsetzung wieder ihren Platz und werden mit all ihren Ecken und Kanten nun von einer schrägen Situation in die nächste geführt. Verhoeven hält in seinem Drehbuch allerlei lustige und immer wieder tolle Ideen für seine liebevollen, aber vom Leid geplagten Männerfiguren bereit. Besonders viel Platz wird dabei Justus von Dohnányi in seiner Rolle des Schlagerstars Bruce Berger eingeräumt. Mauserte sich dieser 2009 bereits zum heimlichen Publikumsliebling, geht die schräge Show 2011 beinahe noch besser weiter. Gegenüber der starken Präsenz von Bruce Berger, dem schon allein im Drehbuch weitaus mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, gehen einige der anderen Figuren leider etwas unter. Auch bei „Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“ kommt das Gefühl auf, dass die Figuren der Geschichte eigentlich derart interessant und spannend sind, dass es schlicht schade ist, dass ihnen im Rahmen des Ensemblefilms nicht gebührend Beachtung geschenkt werden kann.
„Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe“ ist lustiges und vor allem überraschend kurzweiliges deutsches Unterhaltungskino, das sicherlich auch 2011 wieder alle Chancen hat, um ein Hit zu werden – und das zu Recht.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Männerherzen
Männerherzen…und die ganz, ganz große Liebe
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