22 Bullets

L'immortel

Filmplakat 22 Bullets
Regie Richard Berry  Drehbuch Richard Berry, Eric Assous, Mathieu Delaporte, Alexandre de la Patelliére  Produzent Pierre-Ange Le Pogam 
Genre Thriller  FSK 18  Filmlänge 112 min
Land Frankreich  Kinostart 02.12.2010  DVD-Start 20.05.2011  Blu-ray-Start 20.05.2011  Verleih Sony Pictures

Story

Charly Matteï gehörte zu den wirklich schweren Jungs in der Marseiller Mafia-Szene. Der Pate beherrschte zusammen mit seinem Jungendfreund Tony Zacchia das Geschäft. Doch dann beschloss er auszusteigen. Er wollte in Rente gehen, sich nur noch um seine Familie und seine beiden Kinder kümmern, auf dem Land ein beschauliches Leben führen und die Gewalt endgültig hinter sich lassen. Doch aus diesem Job steigt man nicht so einfach aus. Drei Jahre später holt Charly seine Vergangenheit ein. Von acht maskierten Männern wird er mit 22 Kugeln in einer Tiefgarage niedergestreckt – und überlebt schwer verletzt. Die Polizei ist alarmiert und beginnt sofort mit den Ermittlungen, doch Charly schweigt. Die Kommissarin, die mit dem Fall betraut ist, beißt sich die Zähne aus. Kaum kann Charly wieder gehen, beginnt er in der Szene auf eigene Faust zu ermitteln. Bitter muss er erkennen, dass sein Verzicht auf Gewalt seine Familie nur in noch größere Gefahr bringt. Er beginnt einen erbarmungslosen Rachefeldzug.

Schauspieler

22 Bullets Jean Reno, Kad Merad, Marina Fois, Jean-Pierre Darroussin, Richard Berry, Gabriella Wright, Claude Gensac, Fani Kolarova, Joséphine Berry, Daniel Lundh, Venantino Venantini

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms 22 Bullets Auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von Franz-Olivier Giesbert inszeniert der französische Regisseur und Schauspieler Richard Berry mit „22 Bullets“ einen genretypischen und geradlinigen inszenierten Mafiathriller. Der Film erfindet das Genre zwar nicht neu und liefert auch keine überraschende Neuinterpretation, dafür aber haargenau das, was man als Fan dieser Gattung Film erwarten durfte: Eine packende und spannende Story, die mit knallharter und handgemachter Action unterhält und die uns bekannte Storylines in geschliffener Optik präsentiert. Richard Berry setzt insbesondere seinen Hauptdarsteller und Star Jean Reno gut in Szene und lässt ihm den Raum das zu tun, was er am Besten kann: Den abgebrühten Killer mit Herz geben. Ein bisschen fühlt man sich da an seine Rolle in „Léon, der Profi“ erinnert. Als Renos Gegenspieler überrascht und überzeugt Frankreichs Komiktalent Kad Merad, über den wir in „Willkommen bei den Sch'tis" noch herzhaft gelacht haben, mit seiner Rolle als neurotischer Mafiaboss, der ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen geht.
Man bekommt was man erwartet hatte: „22 Bullets“ ist ein, zu Recht mit FSK 18 bedachter, Gangsterstreifen, bei dem nicht nur Jean Reno-Fans auf ihre Kosten kommen.

Wissenswertes

22 Bullets Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Franz-Olivier Giesbert.



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