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Boystown
Chuecatown
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Regie
Juan Flahn
Drehbuch
Dunia Ayaso, Juan Flahn, Felix Sabroso
Produzenten
Mariví de Villanueva, Julio Fernandez
Genre Komödie (Gay) FSK 16 Filmlänge 93 min Land Spanien, 2007 DVD-Start 09.04.2009 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Immobilienmakler Victor hat es nicht leicht: Er soll doch einfach nur die Wohnungen beschaffen, die anschließend zu einem schwulen Wohnungsparadies umgebaut werden sollen. Doch die alten Weiber, die momentan noch in den Wohnungen wohnen, weigern sich, ihr Eigentum zu verkaufen. Das kann doch alles gar nicht wahr sein! Was also ist zu tun? Es dauert nicht lange und er hat eine geniale, wie brachiale Idee: Victor bringt die Frauen ganz einfach mal eben um die Ecke – und schon ist das Problem gelöst. Ob Victor das Ganze jedoch bis zum bitteren Ende durchhält, darf bezweifelt werden.
Währenddessen gerät ins Visier der Polizei ausgerechnet Rey und sein liebenswerter Freund, der Fahrlehrer Leo. Laut den Behörden scheinen sie mit den mysteriösen Todesfällen zu tun zu haben...
Schauspieler
Carlos Fuentes, Mariola Fuentes, Pepon Nieto, Pablo Puyol, Rosa Maria Sardà, Eduard Soto, Montserrat Alcoverro, Angel Burgos, Margarita Calatayud Joral, Eduardo Casanova, Joan Crosas
Filmkritik von Thomas Ays
„Rabenschwarz, skurril & heiß“ prangt auf dem DVD-Cover von „Boystown“. Im Grunde trifft keines der genannten Beschreibungen den Film so richtig. Herzhaft lachen kann man hier höchst selten, „Skurril“ trifft es überhaupt nicht, vielleicht eher: „Seltsam“, und „heiß“ ist hier außer ein paar netten spanischen Nebenfiguren überhaupt nichts. Insofern hat die Werbemasche erneut absolut ins Klo gegriffen. Zwar ist die Geschichte nett inszeniert und die Dialoge halten einen die gesamte Lauflänge bei Laune, dadurch aber „Boystown“ in den Himmel zu loben, wäre eindeutig zu viel des Guten. Lobenswert sind jedoch die überzeugenden Schauspieler und die kreative und originell in Szene gesetzte Geschichte. Wenn nicht schwere Logiklöcher in der Story klaffen würden, wäre es noch netter geworden. Offenbar scherte man sich in Regie- und Drehbuchkreisen eher darum einen andersartigen Film auf die Beine zu stellen, anstatt ein breites Publikum ansprechen zu wollen.
"Boystown" wurde im spanischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.