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Jimmy und Judy
Jimmy and Judy
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Regie
Randall Rubin, Jon Schroder
Drehbuch
Randall Rubin, Jon Schroder
Produzenten
Randall Rubin, Ed Sanders, Gregory Scanlan, Jon Schroder
Genre Action-Drama FSK 18 Filmlänge 96 min Land USA, 2006 DVD-Start 30.01.2009 Verleih Splendid Film |
Story
Jimmy Wright hat die Schnauze gestrichen voll von dem Spießerleben, das seine Eltern leben. In der Öffentlichkeit sind die beiden gut bürgerlich, haben gute Jobs und reiche Freunde. Hinter der Fassade zieht sich Jimmys Dad ganz gern aufreizend als Frau an und lässt sich von seiner Frau mit der Peitsche bearbeiten. Kein Wunder also, dass Jimmy so einige Therapiesitzungen benötigt, um wieder "normal" zu werden. Doch die Chance, wieder klar denken zu können, scheint verstrichen. Noch immer filmt er jedes Detail seines Lebens mit seiner Kamera. So lernt er auch die Außenseiterin Judy kennen - und lieben. Gemeinsam begeben sie sich irgendwann auf einen Roadtrip der besonderen Art - mit Polizeieskorte inklusive...
Schauspieler
Edward Furlong, Rachael Bella, William Sadler, James Eckhouse, Gay Storm, Chaney Kley, A.J. Buckley, Jane Leigh Connelly, Nicole Randall Johnson, Patrick Bristow, Lindsay Beamish
Filmkritik von Thomas Ays
Man ist etwas ratlos, wenn man das „Werk“ von Randall Rubin und Jon Schroder sieht. Was soll das hier denn geworden sein? Eine Satire auf das heutige gesellschaftliche Leben und was geschieht, wenn man die gewohnten Bahnen verlässt? Oder doch das Charakterbildnis zweier junger Menschen, die vollkommen durchknallen?! In jedem Fall ging der Schuss nach hinten los, sich mit kreativem Inszenierungsstil gesellschaftskritisch hervorzutun. Dafür ist „Jimmy und Judy“ schlicht und ergreifend zu krank, zu niveaulos und zu abartig geraten.
Was ist geschehen mit Edward Furlong? Anfang der 90er Jahre als echter Hoffnungsträger der Schauspielgilde Hollywoods gefeiert, kommt er nach entweder gar keinen Filmprojekten oder jenen, die es nicht wert waren, gesehen zu werden, mit „Jimmy und Judy“ auf DVD zu uns zurück. Dabei täuscht das DVD-Cover nicht nur mit unwürdigen Sprüchen a la „Dies ist der Film, der Natural Born Killers gern gewesen wäre!“, sondern auch mit einem Bild von Furlong, das nicht der Realität entspricht. Feist und erschreckend unattraktiv gibt sich der einstige Teenieschwarm und schreckt mehr ab, als mit Authentizität zu begeistern.
Doch es ist nicht alles furchtbar schlecht. Die beiden Filmemacher Randall Rubin und Jon Schroder schaffen es durch einen konsequenten Inszenierungsstil so etwas wie Kreativität und Originalität an den Tag zu legen. Damit wären jedoch schon alle Vorzüge dieses furchtbaren Streifens genannt.
