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Cocaine Cowboys
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Regie
Billy Corben
Drehbuch
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Produzenten
Billy Corben, Alfred Spellman
Genre Dokumentation FSK 16 Filmlänge 118 min Land USA, 2006 DVD-Start 17.07.2008 Verleih Ascot Elite |
Story
Miami im Koksrausch: In den 1980er Jahren boomte das Drogengeschäft in der amerikanischen Küstenstadt. Jeder, der was auf sich hielt und das nötige Kleingeld parat hatte, konsumierte heiter die hippe und exotische Droge aus fernen Landen. Um den immensen Bedarf zu decken, legte ein Schiff nach dem anderen in Miami an. Schnell kamen sich die unterschiedlichen Dealer in die Quere. Zunächst fest in kolumbianischer Hand, machten ihnen bald kubanische Dealer den Markt streitig. Ein gandenloser und blutiger Krieg brach aus und ließ Miami zu einem der gefährlichsten Pflaster der Welt werden…
Filmkritik von Kathrin Lang
Miami galt in den 1980er Jahren als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Grund dafür: Ein eiskalter Drogenkrieg zwischen kolumbianischen und kubanischen Dealern, die um die Vorherrschaft am Kokainmarkt rangen. Wer Filme wie „Blow“ oder die Kultserie „Miami Vice“ noch auf fiktionalem Territorium gespannt verfolgt hat, darf sich von der Dokumentation „Cocaine Cowboys“ von der knallharten Realität einholen lassen. In eindrücklichen Interviews mit Zeitzeugen wird dem Zuschauer ein Miami der 1980er Jahre präsentiert, das man sich so kaum vorstellen kann. Tonnenweise wurden die Koksladungen in die Stadt geschmuggelt, um anschließend heiter konsumiert zu werden. Die Meeresgrenzen sperrangelweit offen, brauchten sich die Dealer nur wenig Sorgen um staatliche Maßnahmen zu machen. Vielmehr standen sich die Dealer unterschiedlicher Nationen gegenseitig im Weg – jeder wollte in Miami das große Geld machen. Gnadenlos brach ein Krieg aus, der mehr Mordopfer hervorgebracht hat, als in jeder anderen amerikanischen Stadt zu dieser Zeit. Etwas reißerisch, aber durchaus interessant berichtet uns „Cocaine Cowboys“ von dieser stürmischen Zeit. Jeder, der damals dabei war und heute noch etwas zu sagen hat, darf hier zu Wort kommen. Untermalt mit alten Videoaufnahmen und Fotografien entsteht dadurch ein authentisches und interessantes Dokument der turbulenten 1980er Jahre in Miami.
Für 2011 ist ein Spielfilm zu der Dokumentation geplant.