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Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben (TV)
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Regie
Sigrid Faltin
Genre Dokumentation Filmlänge 90 min Land Deutschland, 2011 Verleih SWR |
Story
Es ist August. Sommer. Gisela Zeller ist 65 Jahre alt und erhält von Dr. Matthias Rilling, Oberarzt auf der internistischen Station im St. Josefskrankenhaus Freiburg, die niederschmetternde Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen. In der Regel bedeutet das, dass Frau Zeller noch sechs Monate zu leben hat. Doch sie ist voller Kraft, äußerlich, wie innerlich und will jeden Weg gehen, solange das ihr Leben etwas verlängert...
Filmkritik von Thomas Ays
Wir sprechen nicht gerne darüber. Nie. Warum auch? Das Wegsehen geht doch so wunderbar einfach. Der Tod ist etwas, was wir nicht ändern können und worüber wir auch nicht miteinander sprechen. Elf Tage, nachdem Gisela Zeller in den Ruhestand ging (sie war Buchhändlerin) erhält sie ihre schreckliche Diagnose. Regisseurin Sigrid Faltin nähert sich der Patientin mit der genau richtigen Distanz und stellt wichtige Fragen, die sowohl von der Patientin, als auch von zahlreichen Ärzten und Angehörigen treffend beantwortet werden. Neben Gisela Zeller begleitet Sigrid Faltin auch den 96jährigen Vater von Dr. Matthias Rilling, der zuhause lebt und sich noch einigermaßen selbst versorgt. Franz Rilling schafft den Ausgleich zu dem sehr dunklen Thema Tod. In ihm hat die Regisseurin einen Mann gefunden, der so liebevoll und sympathisch ist, dass man oft und gerne mit ihm lacht. Während Gisela Zeller den Kampf gegen den Krebs verliert, obwohl sie auch zwei Arten von Chemotherapie nutzt, blickt die Regisseurin in den Alltag von Franz Rilling und eines weiteren Patienten im St. Josefskrankenhaus Freiburg. Sie alle stehen auf der Schwelle zum Tod. Wir alle stehen auf der Schwelle und es kann bald vorbei sein. Ein düsterer Gedanke? Nur, wenn man es von dieser Ansicht betrachtet. Wenn wir aber durch Filme, Dokumentationen, wie "Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben" lernen, tatsächlich mehr zu leben und uns bewusst machen, dass wir nicht nur Arbeit und Probleme zu bewältigen haben, dann ist dieser Gedanke vielleicht doch nicht so dunkel, wie er scheint.
Wissenswertes
"Letzte Saison - Wenn es Zeit ist zu sterben" wird das erste Mal am 12. Juli 2011 in der ARD ausgestrahlt.
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Kommentare
Yannik Bopp schreibt am 24.08.11, 03:08
Ich bin 20 Jahre alt und meine Mutter starb als ich 15 Jahr. Von der Diagnose Brustkrebs bis zum Tod dauerte es 3 Jahre. Der Film stellt sehr authentisch wie die Krebstherapie und der Verfall eines geliebten Menschen verläuft. Ein sehr bewegender Film!
Yannik
beate wehren schreibt am 14.07.11, 18:37
Ich habe mir auch diese Dokumentation "Letzte Saison angesehen". Und ich muß sagen, ich war zu tiefst berührt.Diese filmische Begleitung von Frau Zeller auf ihrem letzten Weg hat mich unendlich traurig gemacht. Zu sehen wie ein Mensch in so kurzer Zeit so zerfallen kann. Einfach schlimm. Ich habe wahnsinniges Mitgefühl für die Tochter, und natürlich auch für den Ehemann versprürt. Den Tod so Nahe vor Augen zu haben, und zu wissen einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schon grausem. Aber wir gehen nichts aus dem Weg. Ich denke, Dr. Rilling
hat Frau Zeller auf bestmöglichste Weise behandelt. Nämlich menschlich! Der Vater von Herrn Dr. Rilling kann stolz sein, so einen Sohn zu haben. Denn er ist in sicheren Händen. Einfach zu schön, wie er mit seinem Dreirad stolz dahinfuhr. Das ist echtes Lebenselexier. Schön wenn es sterbenden Menschen ermöglicht wird, zu sterben und nicht alle möglichen Register von lebensverlängerden Maßnahmen gezogen werden.
Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst. Irgendwann plötzlich heißt es damit umzugehen, ihn aushalten, anzunehmen diesen Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen. Ich wünsche den Angehörigen von Frau Zeller die nötige Kraft um neu aufzubrechen.
Meine absolute Hochachtung gilt allen, die an dieser Dokumentation beteiligt waren- B.Wehren
anna Margaretha de Wit schreibt am 13.07.11, 00:53
ich habe gerade der documenyaire auf Ihre sendung gesehen Ich was segr Beeindruckt. Sie tun gut zu seigen welcher dilemma's und fragen auf die meschen und Arzte zukommen Es soll auch nicht so sein das die technik die die Medizin zu verfugung steht uber die menschlichkheit herssen soll, Ich mochete meinem tiefsten respekt ausdrucken fur Dr, Rillig er is meine eindruck nach ein Artz die die Ethik und menschlichkheid Hoch halt Behandelen o.k. aber nur im dienst des patient und nicht unbedingt in dienst der wissenschaft und die High tech moglichheiten Gerade 15 marz 2011 ist meinen man verstorben Er hatte ein endocarditis und wehrend ei operation ein Ischemish infarkt bekommen es war die 2e endo in seinen leben und dan so etwas. Auch wir standen fur die entscheidung Wie lang muss er nog leiden abgesehen von die geistliche belastung welche er nicht zum ausdruck bringen konte weil er nicht mehr sprechen konnte. Nieren versagung und lungen disfunktion Kunstliche ernahrung beadmung u.s.w. Es war fur ihm aber auch fur uns eine kwellung das alles erleben zu mussen und man kan nicht zum ausdruck bringen was fur eins schmerzliche anblick das woll ist fur die geliebte auch in die doku aber auch fur die verwanten Frau/man oder kinder. Das muss ja woll inrgendwie die holle sein wenn man so eine entmenslichung durchleben muss. So drucke ich hier meinen tiefsten respekt aus fur dass programm und alle beteiligten i.b. Herrr Dr. Rilling Ich wusche alle die die schmerz einen geliebte verloren zu haben viel kraft und dass mit der zeit die wunden von verlieren nicht merhr so schmerzhaf sein mogen. Ich bin Hollandering und 64 jahre alt und habe meinen willen ferfugung immer bei mir denn dass ist ja dass schlimste das maan entwurdigd si wie diese stolse gut gepflegte frau nit dem pancreas carcinoom die dan noch in so kurze zeit veranderte in einem z.b.negatif fotobild Sehr traurich und schmerzhaft am ende noch eien schim zu sein mussen von das was man war. Wir mussten pleidiern das die behandlung auf dem intensifstation beendet wurden konte und das war nicht einfach aber meinen mann hatte einen Afghaniche cardioloog und die konnte mit seinen total bild von ihm bestatigen dass meine geliebte man so nich weiter leben mochte und dan nach 5 tagen durften alle kunstliche sinlose langer in leben haltende (und auch langer das leiden ermoglichende) gerate und fahden abgeschaltet und ausgenommen worden.Dan habe ich noch bis am ende ungefahr 5 stunden mit ihm allein am bed sein konnenIhm die hand festgehalten und meine energie und liebe so fuhlen lassen und ist er gans Frielich Ohne slimme grubeliche nebenwerkungen eingeslafen. Und war befreit aus seinen leiden. Ich schreibe dieses etwas ausfuhrig denn ich mochte gerne das leiden im krankenhausern was ich auch woll mahl als legitime martermethode bezeigne kritisch genommen werd. Und dass fand ich dan von Dr. Rillig spitze dass es nicht immer notig sein soll das patienten unnotig beschwerdende behandelungen untergehen sollen wenn sie dass nicht wollen und nur fur die statiche noten braucht es auch nicht zu sein Hochachtungsvoll A.M.de Wit

