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American Werewolf in Paris
An American Werewolf in Paris
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Regie
Anthony Waller
Drehbuch
Tim Burns, Tom Stern, Anthony Waller
Produzent
Richard Claus
Genre Horror Komödie FSK 16 Filmlänge 105 min Land USA, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Frankreich Kinostart 15.01.1998 DVD-Start 25.01.1999 Verleih Concorde Film |
Story
Der amerikanische Tourist Andy McDermott befindet sich zusammen mit seinen beiden Freunden auf Sightseeing-Tour in Paris. Beim Bungee-Springen vom Eiffel-Turm rettet Andy einer jungen Frau mit Selbstmordabsichten das Leben. Die Französin kann entkommen, doch will sie Andy einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Durch Zufall findet der Amerikaner die bezaubernde Serafine wieder, ahnt aber nicht, dass sie die Tochter eines Werwolfs ist. Serafine versucht, Andy auf Abstand zu halten, doch als sie erfährt, dass der eine von Werwölfen organisierte Party besucht, eilt sie dem jungen Amerikaner zur Hilfe. Doch leider kann sie nicht verhindern, dass auch Andy von einem Werwolf gebissen wird, was üble Folgen für ihn haben soll. Zudem wird sein Freund Brad von einem Werwolf getötet und kehrt anschließend aus dem Totenreich zurück, um Andy zu warnen. Der verspürt plötzlich einen kaum zu stillenden Heißhunger nach rohem Fleisch und nimmt seltsamerweise Geräusche überdeutlich wahr. Serafine hofft hingegen immer noch, dass es ihrem Vater endlich gelingen möge, ein Gegenmittel zu erschaffen das verhindert, dass sie sich bei jedem Vollmond in einen Werwolf verwandelt.
Schauspieler
Tom Everett Scott, Julie Delpy, Vince Vieluf, Phil Buckman, Julie Bowen, Pierre Cosso, Thierry Lhermitte, Tom Novembre, Maria Machado, Ben Salem Bouabdallah, Serge Basso, Charles Maquignon, Jochen Schneider, Alan Mckenna, Hervé Sogne
Filmkritik von Stefanie Rufle
Alle Fans des John Landis-Klassikers „American Werewolf“ aus dem Jahr 1981 seien an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt: „American Werewolf in Paris“ hält dem Vergleich in keiner Hinsicht stand! Obwohl Regisseur Anthony Waller so manchen Trick aus seinem Hut zaubert, mit aufwändigen Computeranimationen punktet und auch jede Menge schwarzen Humor einfließen lässt, bleibt seine Horrorkomödie doch nur eine blasse Aufbereitung des Kultfilms. Hier stehen ganz eindeutig die komödiantischen Elemente im Vordergrund, was dazu führt, dass man die eigentliche Werwolf-Geschichte immer weniger ernst nehmen kann. Der Streifen reduziert sich mehr und mehr auf etwas absurden Horror-Klamauk, in dem ein Kalauer den nächsten jagt. Die computeranimierten Verwandlungsszenen von Menschen in Werwölfe bestechen durch eine derart unechte Darstellung, dass sie schon beinahe ungewollt komisch wirken. Wo im Original eine grandiose Maske zum Gelingen des Films beitrug, wirken hier die Werwolf-Szenen leider völlig unnatürlich. Die Story an sich ist wirklich gut und bringt auch neue interessante Aspekte ein, wie etwa eine Werwolf-Sekte, die versucht, sich mit einem neuen Serum zu jeder Zeit in Werwölfe verwandeln zu können, ohne auf den Vollmond angewiesen zu sein. Auch die Darsteller machen ihre Sachen ganz gut, die bezaubernde Julie Delpy als mysteriöse Serafine scheint stets von einem geheimnisvollen Schleier umgeben zu sein und auch Tom Everett Scott überzeugt als liebestoller und von Testosteron gesteuerter Beinahe-Werwolf. Der Schluss von „American Werewolf in Paris“ ist dann allerdings wieder so kitschig, dass man sich unwillkürlich fragt, ob man es hier tatsächlich mit einem Werwolf-Film zu tun gehabt zu haben. Wer „American Werewolf“ geliebt hat, sollte auf diesen Streifen vielleicht lieber verzichten.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
American Werewolf
American Werewolf in Paris
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Kommentare
mark schreibt am 26.05.09, 15:20
Ein wirklich guter Film, der einzigartig ist, genau wegen der Sachen, die in der Kritik bemängelt wurden! Dieser Film ist einfach nur geil und den sollte jeder gesehen haben, gerade die, die auch "American Werewolf" gesehen haben! Für mich ein Film, den man nicht zu oft, aber sich jedes jahr wieder von vorne angucken kann! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
