Die Killerhand

Idle Hands

Filmplakat Die Killerhand
Regie Rodman Flender  Drehbuch Terri Hughes, Ron Milbauer  Produzenten Andrew Licht, Jeffrey A. Mueller, Suzanne Todd, Jennifer Todd 
Genre Horror Komödie  FSK 16  Filmlänge 92 min
Land USA  Kinostart 26.08.1999  DVD-Start 08.03.2000  Verleih Columbia TriStar

Story

Hätte der 17jährige Anton geahnt wo sein schwereloses Leben, in dem es nur um Drogen und das tagtägliche Fernsehprogramm geht, hinführt, hätte er vermutlich etwas daran geändert. Doch jetzt ist es zu spät: Über Nacht macht sich seine rechte Hand selbständig, indem sie zu einer Killerhand mutiert und alles ermordet was ihr über den Weg läuft. So auch Antons Eltern, die in einer scheinbar friedvollen Nacht ihr Leben durch die Hand ihres Sohnes verlieren. Schon bald müssen auch seine beiden besten Freunde Mick und Pnub dran glauben. Immerhin gelingt es Anton bei den beiden nicht, sie ins Nirwana zu befördern. Die beiden kehren als wandelnde Leichen in die Welt zurück und können Anton somit bei seinem Kampf gegen die mörderische Hand beistehen.

Schauspieler

Die Killerhand Devon Sawa, Seth Green, Elden Henson, Jessica Alba, Christopher Hart, Vivicia A. Fox, Jack Noseworthy, Katie Wright, Sean Whalen, Nicholas Sadler, Fred Willard, Connie Ray

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 1 von 5 Ms Die Killerhand Dem amerikanischen Sprichwort “Idle hands are the Devil's playground” haben wir es wohl mitzuverdanken, dass die USA heute so groß und kräftig erscheint. Wer seine Hände nicht permanent in den Dienst von Produktion und Fortschritt stellt, der bietet sie dem Teufel höchstpersönlich als Werkzeug für böse Taten an. Welch fatale Auswirkungen faule Teenager, die den ganzen Tag nur Drogen konsumierend vor dem Fernseher herumlungern, auf die Gesellschaft haben, führt uns das filmische Pendant zu diesem Sprichwort vor Augen. Denn welche Schande könnte für ein wohl situiertes Land wie Amerika wohl größer sein, als jungendlicher Nachwuchs, der sich für alles außerhalb des Unterhaltungskonsums nicht die Bohne interessiert? Also produzieren wir die Horrorkomödie „Die Killerhand“ und zeigen mit allen Fingern auf den unschönen Schandfleck, der sich die heutige Jugend nennt. Immerhin wird von dieser Tatsache geschickt abgelenkt, indem schlechte Gags aneinandergereiht und von unspektakulären Slapstick Metzlereien begleitet werden. Schlussendlich kann „Die Killerhand“ nur schwerlich darüber hinwegtäuschen, dass der Versuch einen Splatterfilm mit einer Teenagerkomödie zu kreuzen, kräftig in die Hose gegangen ist. Mal von dem kurzen, aber tollen Auftritt der Punkrockband „The Offspring“ abgesehen, hat diese Horrorkomödie nichts zu bieten außer gähnender Langeweile und einer schäbig inszenierten Story, die weder lustig noch unterhaltend ist. Tatsächlich ist dieser Streifen mindestens genauso unspektakulär geworden, wie es der Titel bereits erahnen ließ. Vermutlich wird „Die Killerhand“ aber dennoch seinen kleinen Anhängerkreis finden. Aus nur schwer erfindlichen Gründen dient es wohl für so manchen Zuschauer zur guten Unterhaltung, wenn zugedröhnte Teenager sinnlos morden.



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