Rhythmus im Blut

There's No Business Like Show Business

Filmplakat Rhythmus im Blut
Regie Walter Lang  Drehbuch Phoebe Ephron, Henry Ephron  Produzent Sol C. Siegel 
Genre Musikfilm  Filmlänge 108 min
Land USA  Kinostart 06.05.1955  DVD-Start 05.07.2003  Verleih 20th Century Fox

Story

Terence und Molly Donahue waren bereits eine große Shownummer in den USA, als sie noch gemeinsam als Paar aufgetreten sind. Als ihre drei Kinder Steve, Vicky und Tim ebenfalls auf ihrer Bühne stehen, werden "Die 5 Donahues", wie sie sich fortan nennen, erst recht erfolgreich. Doch die Weltwirtschaftskrise steht vor der Tür und macht auch vor den Theatern der USA nicht halt. Inmitten dieser schwierigen Zeiten lernt der quirlige Tim seine Traumfrau, die Sängerin Vicky, kennen und verliebt sich in sie. Doch sie ist nur an ihrer Karriere interessiert und zeigt Tim die kalte Schulter. Währenddessen eröffnet Steve seiner Familie, aus dem Showgeschäft aussteigen zu wollen. Er will Priester werden. Was wird aus der Show? There's No Business Like Show Business...

Schauspieler

Rhythmus im Blut Ethel Merman, Donald O'Connor, Marilyn Monroe, Dan Dailey, Johnnie Ray, Mitzi Gaynor, Richard Eastham, Hugh O'Brian, Frank McHugh, Rhys Williams, Lee Patrick, Eve Miller, Robin Raymond

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Rhythmus im Blut Mit einem ungeheuren Charme wirft Regisseur Walter Lang einen Blick auf eine amerikanische Showgeschäftfamilie, die privat und auf der Bühne ihre Höhen und Tiefen erlebt. Dabei legt Lang, ebenso wie die Drehbuchautoren Phoebe Ephron und Henry Ephron, größten Wert auf die Figurenzeichnung, die durchweg glänzt. Durchweg konsequent sind die Eltern gezeichnet und auch die Kinder sind vollkommen überzeugend. Die Schauspieler, die diesen Rollen ihre Gesichter leihen, sind ebenfalls absolut passend, auch wenn Johnnie Ray, der Steve spielt, etwas blass bleibt. In einer Nebenrolle ist auch Marilyn Monroe an Bord, die jedoch von Ethel Merman als Molly Donahue in nahezu jeder Szene glatt an die Wand gespielt wird.
"Rhythmus im Blut" hat noch eine weitere, erwähnenswerte Seite: Die Choreographien und die Musik des Films. Da der Streifen sehr oft auf Bühnen spielt, legten die Macher sich auch hier mächtig ins Zeug, um ihre Zuschauer mitzureißen, was ihnen auch vollkommen gelingt. Wer Filme der 50er Jahre liebt, wird somit an „Rhythmus im Blut“ nicht vorbei kommen.



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