Bright Star

Filmplakat Bright Star
Regie Jane Campion  Drehbuch Jane Campion  Produzenten Jan Chapman, Caroline Hewitt, Mark L. Rosen 
Genre Historien-Drama  FSK Filmlänge 120 min
Land Großbritannien, Australien, Frankreich, 2009  Kinostart 24.12.2009  DVD-Start 04.06.2010  Blu-ray-Start 28.10.2011  Verleih Tobis

Story

1818, Hampstead Village: Fanny Brawne ist eine junge, von Männern umgarnte Frau, die mit ihren eigenen Kleidern ein selbstbewusstes Leben führt. Als sie den jungen, mittellosen Dichter John Keats kennenlernt, ändert sich das Leben der Frau schlagartig. Die beiden verlieben sich, was vor allem Keats' Förderer, dem Dichter Mr. Brown, sehr missfällt. Ihre Liebe übersteht all die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden. Doch dann erkrankt John Keats und ihre Liebe wird abermals auf eine harte Probe gestellt...

Schauspieler

Bright Star Ben Whishaw, Abbie Cornish, Paul Schneider, Kerry Fox, Edie Martin, Thomas Sangster, Claudie Blakley, Gerard Monaco, Antonia Campbell-Hughes, Samuel Barnett, Amanda Hale, Lucinda Raikes, Samuel Roukin, Jonathan Aris, Olly Alexander

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Bright Star Die OSCAR-Preisträgerin Jane Campion ("Das Piano") bringt uns mit "Bright Star" die Liebesgeschichte des romantischen Dichters John Keats in die Kinos, der sich im 19. Jahrhundert in die Schneiderin Fanny verliebte, jedoch bereits mit 25 Jahren, im festen Glauben, er sei ein Versager, starb. Heute gilt seine Dichtkunst als bedeutend und er als Berühmtheit. Es ist eine tragische Geschichte, die Campion erzählt, die jedoch nicht zu berühren vermag.
„Bright Star“ hat zwei absolut großartige Hauptdarsteller zu bieten, die mit all ihrer zur Verfügung stehenden Dramatik agieren. Ben Whishaw als John Keats und Abbie Cornish als Fanny sind in ihrer Darstellung höchst überzeugend. Vor allem Whishaw empfiehlt sich erneut für authentische Schauspielerleistungen.
Doch all diese positiven Aspekte retten "Bright Star" nicht vor der Durchschnittlichkeit. Denn mehr ist dieses Werk von Jane Campion nicht geworden. Die langatmige Inszenierung lässt die zwei Stunden alles andere als kurzweilig werden, auch wenn die Bilder fantastisch sind und dieses Drama überdies opulent ausgestattet wurde.
"Bright Star" berührt nicht, was für ein Liebesdrama ein Indikator dafür ist, dass es eben nicht funktioniert. Es funkt zwar mächtig zwischen den beiden Hauptdarstellern, der Funke zum Zuschauer will jedoch nicht überspringen. Schade!

Wissenswertes

Bright Star Vom Australian Film Institute gab es gleich zehn Nominierungen, drei durfte "Bright Star" mit nach Hause nehmen: Beste Kamera, Beste Kostüme und Bestes Produktions-Design.

Auszeichnungen

Bright Star
OSCAR-Nominierungen

Beste Kostüme



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