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Liebe zum Dessert (TV)
Just Desserts (TV)
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Regie
Kevin Connor
Drehbuch
Joseph Tropiano
Produzenten
Lincoln Lageson, Randy Pope
Genre Love-Story FSK 0 Filmlänge 120 min Land USA, 2004 Verleih unbekannt |
Story
Marco Poloni arbeitet aus gutem Grund in der Bäckerei seiner Eltern in der Bronx: Er will etwas bewahren, die 50jährige Tradition der Familie weiterführen. Doch die Bäckerei, so ehrlich muss Marco einfach sein, steht trotz seiner Bemühungen vor dem Aus. Wenn der junge Mann sich nicht schnell etwas einfallen lässt, ist es aus mit der Tradition. Zum Glück kommt Marco wenig später auf die Idee, bei einem gut dotierten Dessert-Wettbewerb teilzunehmen, bei dem es 250.000 Dollar zu gewinnen gibt. Seine Partnerin, die berühmte Grace Carpenter, soll Marco zum Sieg verhelfen. Doch auch fernab der hitzigen Öfen geht es heiß her zwischen den beiden…
Schauspieler
Lauren Holly, Costas Mandylor, Dorie Barton, Andrew Lauer, Brenda Vaccaro, David Proval, Maria Bertrand, Bruce Thomas, Rodger Bumpass, Alan Shearman, Carol Ann Susi, Eugene M. Davis, Joe LaRocca, Jean-Pierre Bergeron
Filmkritik von Thomas Ays
Man kann nur erahnen, warum immer noch Filme gedreht werden, bei denen jeder Zuschauer nach gut zehn Minuten Film weiß, wie er enden wird. Dass es solch wenig originelle Stoffe immer noch in die Produktion schaffen, ist auch nach diesem Filmchen sehr schleierhaft. Im Fall von „Liebe zum Dessert“ ist das leider ganz besonders deutlich. Drehbuchautor Joseph Tropiano, der hier sein erst zweites Skript abliefert, schrieb nicht eine originelle Wendung in seine Geschichte hinein und Regisseur Kevin Connor dreht diese flache Love-Story einfach nur ab – frei nach dem Motto: Hauptsache der Film ist fertig, egal mit welchem Ergebnis. Das ist schade, denn gerade romantische Komödien dürfen ab und an auch gerne origineller sein, als manch andere Kollegen aus dem gleichen Genre. Leider sind auch die Schauspieler nicht sehr charmant und sympathisch unterwegs, was den Romantikfaktor nicht eben nach oben treibt. Man kann somit auch den Mimen lediglich belanglose Leistungen bescheinigen. Sie alle bewegen sich auf einem Niveau, dass ihr Leistungen schnell vergessen werden – im Übrigen wie der ganze Film auch.
“Liebe zum Dessert“: Langweilig, langweilig und noch mal langweilig. Schade!
