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Kopf über Wasser
Head above Water
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Regie
Jim Wilson
Drehbuch
Theresa Marie
Produzenten
Jim Wilson, John M. Jacobsen
Genre Krimikomödie FSK 12 Filmlänge 88 min Land USA, Großbritannien, 1996 Kinostart 19.12.1996 DVD-Start 25.10.2004 Blu-ray-Start 04.12.2008 Verleih Capelight |
Story
Die noch blutjunge Nathalie ist glücklich mit dem um einige Jahre älteren George verheiratet. Seit einiger Zeit hat es sich das ungleiche Paar auf einer schönen Insel, in einem gemütlichen Haus direkt am Wasser gemütlich gemacht. Ihr geregeltes und glückliches Leben gerät erst dann aus den Fugen, als Nathalie Besuch von ihrem Exfreund Kent bekommt. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht, in der Nathalie erfolgreich alle Annäherungsversuche ihres Verflossenen abwehren konnte, muss sie am nächsten Morgen jedoch feststellen, dass Kent die Nacht nicht überlebt hat. Mausetot und halbnackt liegt er im Bett. Da sie ihrem Ehemann George auf keinen Fall den toten und zudem nackten Kent präsentieren kann, ohne dass dieser rasend eifersüchtig wird, lässt sie die Leiche verschwinden. Als George die Leiche schließlich doch entdeckt, stellt das für ihn eine brenzlige Situation dar – immerhin ist er Richter und sieht, mit einer Leiche im Keller, nicht nur seinen Beruf, sondern auch seinen Ruf gefährdet. Deshalb beschließt auch er: Die Leiche muss weg – doch wohin?
Schauspieler
Harvey Keitel, Cameron Diaz, Craig Sheffer, Billy Zane, Shay Duffin
Filmkritik von Kathrin Lang
„Kopf über Wasser“, die amerikanische Version des norwegischen Films „Hodet over vannet“ (1994) von Nils Gaup, gehört zu einem der ersten Filme mit Cameron Diaz und ist vor allem von diesem Blickwinkel aus spannend anzusehen. Die noch junge Diaz hat bereits zu Beginn ihrer Karriere die Komödie als Genre für sich entdeckt. Auch wenn ihr damaliges Spiel bei Weitem nicht an ihre heutige Komik heranreicht, so standen der spritzigen Schönheit bereits 1996 derlei Rollen überaus gut zu Gesicht. Ihr aufgewecktes Schauspiel fügt sich hervorragend in den turbulenten Plot der Komödie ein und ist nicht zuletzt der Grund, weshalb „Kopf über Wasser“ fast die meiste Zeit über ganz gut funktioniert.
Was im Kontext der Entstehungszeit betrachtet sicherlich sehr aufregend und lustig war, wirkt aus heutiger Perspektive jedoch ziemlich eingestaubt. Die Inszenierung der chaotischen Verwicklungskomödie hat ihre Wurzeln ganz klar in den 1990er Jahren. Immer wieder arbeitet Regisseur Jim Wilson mit üppigem Einsatz von Filmmusik und lässt seine Schauspieler aufgeregter als nötig über die Leinwand fegen. Etwas mehr Ruhe hätte „Kopf über Wasser“ sicherlich gut gestanden. Dennoch versteht es Jim Wilson, die vielen Missverständnisse amüsant aneinanderzureihen und daraus einen kurzweilig unterhaltenden, wenn auch etwas arg altmodisch wirkenden Film zu konstruieren.
„Kopf über Wasser“ ist ein Remake des norwegischen Films "Hodet over vannet" von Nils Gaup.
