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Alice at the Palace (TV)
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Regie
Emile Ardolino
Drehbuch
Elizabeth Swados
Produzent
Joseph Papp
Genre Drama FSK 0 Filmlänge 72 min Land USA, 1982 DVD-Start 19.02.2004 Verleih Megaphon Music |
Story
Die junge und quirlige Alice fällt eines Tages in ein Loch und muss sich wenig später mit so einigen, schwerwiegenden Problemen herumschlagen. Wie wird das Mädchen wieder nach Hause kommen und werden ihr diese seltsamen Figuren um sie herum dabei helfen?! Ungewiss, fest steht: Mindestens eine Königin muss sie bezwingen...
Schauspieler
Meryl Streep, Betty Aberlin, Debbie Allen, Stuart Baker-Bergen, Richard Cox, Sheila Dabney, Rodney Hudson, Michael Jeter, Charles Lanyer, Mark Linn-Baker, Kathryn Morath, Deborah Rush
Filmkritik von Thomas Ays
Der Fernsehfilm "Alice at the Palace" wurde 1982 von Emile Ardolino inszeniert und wie ein Bühnenstück aufgezogen. Er basiert auf den Romanen "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln". Das ist erst einmal nicht schlimm, wohl aber, wenn man sich diese Inszenierung zwanzig Jahre später ansieht und mit schlechtem Ton und üblem Bild zu kämpfen hat. Es scheint, als wäre man kurzerhand in ein Theater gegangen, hätte die Schauspieler auf eine Bühne gestellt und gesagt: "Macht mal!". Anschließend hätte man alles mit einer billigen Kamera abgefilmt und im Fernsehen ausgestrahlt. Zu welchem Zweck? Und wie konnten da Emmy-Nominierungen dabei herauskommen?
Doch nicht nur die gewählte Form der Darbietung, auch die Inszenierung an sich ist schlicht und wenig aussagekräftig. Die Schauspieler agieren zudem vollkommen übertrieben und wenig glaubhaft. Meryl Streep als Alice darf sich hier 72 Minuten lang austoben, bevor diese Geschichte ihr Ende findet. Was das alles gebracht haben soll und warum man den gewählten Stil als Stilmittel verwendete, weiß auch nach dem Ende niemand so richtig.
"Alice at the Palace" gibt es in Deutschland nur noch an sehr wenigen Ecken. Die englische Tonspur und die fehlende deutsche Synchronisation wären an sich noch keine negativen Kritikpunkte, wohl aber die Qualität von Bild und Ton und die übertriebene Inszenierung an sich, als auch die in Szene gesetzten, sonst sehr authentisch spielenden Schauspieler. Belanglos.
Emmy Nominierungen: 