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Jack in Love
Jack Goes Boating
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Regie
Philip Seymour Hoffman
Drehbuch
Robert Glaudini
Produzenten
Beth O'Neil, Peter Saraf, Marc Turtletaub, Emily Ziff
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 89 min Land USA Kinostart 24.02.2011 DVD-Start 08.07.2011 Blu-ray-Start 08.07.2011 Verleih Alamode |
Story
Jack ist ein schüchterner Durchschnittstyp in den 40ern, der bei seinem Onkel in der Kellerwohnung lebt und für ihn Limousinen fährt. Eine längere Beziehung hatte er noch nie und seine beiden Bezugspunkte sind sein bester Freund und Arbeitskollege Clyde und dessen Frau Lucy. Leidenschaft hat er bislang nur für den Reggae gespürt, aber noch für keine Frau. Die beiden beschließen, dass es nun endlich Zeit für Jacke ist, sich zu verlieben und versuchen sie ihn mit Lucys Arbeitskollegin Connie zu verkuppeln. Auch Connie ist kein Beziehungsexperte und so nähern sich die beiden nur langsam an. Doch während Jack und Connie langsam die Zuneigung zueinander erkennen, kriselt es bei Clyde und Lucy immer heftiger…
Schauspieler
Philip Seymour Hoffman, Amy Ryan, John Ortiz, Daphne Rubin-Vega, Richard Petrocelli, Thomas McCarthy, Isaac Schinazi
Filmkritik von Melanie Frommholz
Für sein Regiedebüt hat sich OSCAR-Preisträger Philip Seymour Hoffman eine leise romantische Tragikkomödie ausgesucht, deren Drehbuch auf dem Theaterstück „Jack Goes Boating“ von Robert Glaudini basiert, der den Stoff auch gleich für die Leinwand adaptierte. Hoffman ging gleich in die Vollen und übernahm auch die Hauptrolle des sensiblen und stillen Jack. Die Figur passt wunderbar zu dem Schauspieler, der den bärigen Typen, der erstmals richtig auf Freiersfüßen wandelt, glaubwürdig und sympathisch gibt. Wie er für die Liebe über sich im Kleinen hinauswächst, ist berührend. Philip Seymour Hoffman macht aus „Jack in Love“ vor und hinter der Kamera eine liebeswürdige Geschichte, die mit ihren echten Figuren punktet und die mit unerwartetem Witz überrascht. Leider gelingt es Hoffmann jedoch nicht der Handlung auch durchweg die notwenige Leichtigkeit mitzugeben. Trotz einer Laufzeit von nur knapp 90 Minuten schleichen sich diverse Längen ein, wirkt der Fortgang der Ereignisse schleppend und teils zu träge. „Jack in Love“ fehlt noch die Unbeschwertheit, die den Charme, den die Geschichte zweifelsohne hat, durchweg zum Leuchten bringen würde.
Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Robert Glaudini. 