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Into the Mirror
Geoul sokeuro
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Regie
Sung-ho Kim
Drehbuch
Sung-ho Kim
Produzent
Eun-young Kim
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 113 min Land Südkorea DVD-Start 02.12.2004 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Nachdem der Polizist Woo Young-Min bei einer Geiselnahme nicht auf den Geiselnehmer, sondern auf dessen Reflexion im Spiegel schoss, kam sein Kollege aufgrund dieser Fehlentscheidung ums Leben. Woo Young-Min muss daraufhin den Dienst quittieren und hat nun eine Stelle als Sicherheitsbeauftragter eines neu eröffneten Kaufhauses bekommen. Doch es will Woo Young-Min einfach nicht gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, Nacht für Nacht wird er von fürchterlichen Albträumen geplagt. Dann häufen sich in dem Kaufhaus, das nach einem Brand komplett renoviert wurde, mysteriöse Vorfälle. Bereits vor der Eröffnung bricht eine scheinbare Selbstmordwelle unter den Mitarbeitern aus, deren Leichen allesamt in der Nähe eines Spiegels gefunden werden.
Die herbeigerufene Polizei findet schnell heraus, dass alle Opfer langjährige Mitarbeiter waren, die bereits vor dem Brand im Kaufhaus gearbeitet hatten. Geleitet werden die polizeilichen Ermittlungen von einem ehemaligen Kollegen von Woo Young-Min, der diesem die schrecklichen Ereignisse bei der damaligen Geiselnahme nicht verzeihen kann und ihn deshalb als Hauptverdächtigen sieht. Woo Young-Min bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Suche nach dem Mörder zu machen. Dabei begegnet ihm die Zwillingsschwester einer früheren Angestellten des Kaufhauses, die spurlos verschwunden zu sein scheint…
Schauspieler
Ji-tae Yu, Myeong-min Kim, Hye-na Kim, Ju-bong Gi, Myoeng-su Kim, Young-jin Lee, Eun-pyo Jeong
Filmkritik von Stefanie Rufle
Was bei „Into the Mirror“ beinahe vom ersten Moment an auffällt, ist die sterile und beinahe leidenschaftslose Inszenierung, die zu einem Horrorfilm einfach nicht passen will. Alles wirkt bis ins Letzte durchgeplant und perfekt in Szene gesetzt, doch gerade das scheint der Grund dafür zu sein, dass es in keiner Sekunde gruselig oder erschreckend wird. Langatmige und gestelzt wirkende Dialoge wechseln sich mit endlos langen Sequenzen, in denen der Protagonist mit seiner Vergangenheit hadert, ab, was zur Folge hat, dass man sich irgendwann nur noch langweilt und das Ende herbeisehnt. Selbst die Szenen, in denen die jeweiligen Opfer von ihrem eigenen Spiegelbild getötet werden, sind einfach nicht schockierend oder gar unheimlich. Hier hat Regisseur und Drehbuchautor Kim Seong-Ho wirklich jegliches Potential verschenkt, nach unheimlichen Schatten oder zwielichtigen Kameraeinstellungen sucht man vergebens.
Lediglich Hauptdarsteller Yu Ji-Tae weiß von Anfang an zu überzeugen, indem er die Verzweiflung und Zerrissenheit des Protagonisten meisterlich transportiert. Die Idee der Geschichte, mit Spiegeln und den Reflexionen in diesen zu spielen, ist zwar gut umgesetzt und fasziniert auch immer wieder aufs Neue, doch wird dem Zuschauer dadurch viel zu viel gezeigt, was keinen Raum mehr lässt für gute Schockmomente. „Into the Mirror“ hat nur wenig von dem, was man von einem guten Horrorstreifen erwartet zu bieten und ist mit einem völlig an den Haaren herbeigezogenen Finale insgesamt eher eine Enttäuschung.
Wissenswertes
"Into the Mirror" ist das Original zu Alexandre Aja´s Horrorstreifen "Mirrors" mit Kiefer Sutherland.
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