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Noch tausend Worte
A Thousand Words
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Regie
Brian Robbins
Drehbuch
Steve Koren
Produzenten
Nicolas Cage, Alain Chabat, Stephanie Danan, Norman Golightly, Brian Robbins, Sharla Sumpter
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 88 min Land USA, 2012 Kinostart 21.06.2012 DVD-Start 22.11.2012 Verleih Paramount Pictures |
Story
Der Literaturagent Jack McCall verdient mit Reden sein Geld. Dabei schafft er es nicht nur, jeden genialen Autor ins Boot zu holen, sondern er kann auch wirklich jeden überreden. Doch auf einmal ist ein Ende dieses Lebens erreicht, denn durch den Besuch bei dem religiösen Dr. Sinja, den er unbedingt für seine Agentur gewinnen will, geschieht etwas, womit er nie gerechnet hätte. Plötzlich steht hinter seinem Haus ein Baum, der, jedes Mal wenn Jack spricht, für jedes ausgesprochene oder aufgeschriebene Wort ein Blatt verliert. Was geschieht, wenn alle Blätter abgefallen sind, dürfte logisch sein. Was soll er also tun um nicht zu sterben? Wirklich die Klappe halten?!
Schauspieler
Eddie Murphy, Kerry Washington, Emanuel Ragsdale, Lou Saliba, Clark Duke, Cliff Curtis, Allison Janney
Filmkritik von Thomas Ays
Wieviele Filmfans auf der Welt Stoßgebete gen Himmel schickten, Eddie Murphy möge filmisch endlich verstummen, kann an dieser Stelle nicht festgestellt werden. Es dürften jedoch einige gewesen sein, blickt man auf die reichlich gefüllte, aber wenig herausragende Filmographie des einstigen Comedy-Superstars. Doch in Sachen „Noch tausend Worte“ tut man Eddie Murphy unrecht, würde man behaupten, er würde seine Schauspiel-Talfahrt weiter fortführen – obwohl er hier wirklich nicht sehr viel redet. Dabei setzt Regisseur Brian Robbins („Mensch, Dave!“, „Norbit“) seinen Hauptdarsteller streckenweise sehr lustig in Szene und inszeniert das Skript von Steve Koren („Bruce Allmächtig“, „Klick“) kurzweilig und unterhaltend. Es ist aber das Drehbuch von Koren, das überrascht und sicherlich so nicht zu erwarten gewesen wäre. Auf den ersten Blick liest sich die Geschichte abstrus und seltsam, unterm Strich ist aber eine Story entstanden, die spirituell, magisch und auch ein Stück weit außergewöhnlich berührend geworden ist. Es steht für viele Dinge im Leben und Gedanken, die wir uns machen sollten, wenn wir im Leben etwas erreichen wollen. Gleichzeitig nimmt sich Eddie Murphy in genau den richtigen Szenen angenehm zurück und beweist, dass er es eben doch noch kann und seine Fans aus alten Tagen zurückzuerobern in der Lage ist.
„Noch tausend Worte“ hat seine Szenen, die unnötig geworden sind, insgesamt ist aber ein sehenswerter Film entstanden, der sehr gut unterhält, berührt und zum Nachdenken anregt. Wer hätte es gedacht, dass es solche Worte noch einmal in eine Filmkritik eines Eddie-Murphy-Films schaffen würden?
"Noch tausend Worte" wurde bereits 2008 gedreht und erst 2012 veröffentlicht. 