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Sucker Punch
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Regie
Zack Snyder
Drehbuch
Zack Snyder, Steve Shibuya
Produzenten
Zack Snyder, Deborah Snyder
Genre Fantasy FSK 16 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 31.03.2011 DVD-Start 05.08.2011 Blu-ray-Start 05.08.2011 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Ein Mädchen zerbricht am Tod ihrer Mutter. Plötzlich ist die Mutter fort und sie mit ihrer kleinen Schwester ganz allein. Zumindest fast. Ihr Stiefvater, ein besonders widerliches Exemplar eines Mannes, erhält das Sorgerecht, nicht aber die Hinterlassenschaften seiner Frau. Die hat alles ihren Töchtern hinterlassen. Als der Herr Stiefvater einen besonders grausamen Plan an seinen Schutzbefohlenen durchsetzen will, stellt sich das Mädchen zwischen ihn und ihre Schwester. Es kommt zu einer Katastrophe und ihre Schwester stirbt. Das Mädchen wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und soll dort grausamen Behandlungsmethoden unterzogen werden. Doch dann entflieht das Mädchen und wird zu Babydoll und kämpft fortan einen Kampf der ganz besonderen Art...
Schauspieler
Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Carla Gugino, Jon Hamm, Scott Glenn, Oscar Isaac, Richard Cetrone, Gerard Plunkett, Malcolm Scott, Ron Selmour, Alan C. Peterson
Filmkritik von Thomas Ays
Zack Snyder hat sich hartarbeitend den Ruf eines besonderen Regisseurs gesichert. Mit dem visuellen Epos „300“, der Comicverfilmung „Watchmen – Die Wächter“ und der Romanadaption „Die Legende der Wächter“ hat er sich sein Publikum hart erkämpft. Dies tat Snyder mit aussagekräftigen Werkzeugen: Visuelle Effekte paarte der Filmemacher mit coolen Filtern und mit einer ganzen Reihe richtig guter Action-Sequenzen. 2011 kehrt er mit „Sucker Punch“ und den wiedergleichen Argumenten auf die großen Leinwände zurück. Nach wenigen Augenblicken ist dem Zuschauer klar, dass auch dieser neue Film des Regisseurs genau dorthin gehört. „Sucker Punch“ benötigt sowohl optisch, als auch akustisch dringend den Kinosaal. In dieser Hinsicht ist der neuste Streich von Snyder ein Glanzstück geworden. Die Actionszenen sind großartig und die Ideen, die der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent sich hier einfallen ließ, packend in Szene gesetzt worden. Dazu gehören natürlich auch die Babes, die der Filmemacher in knappe Teilchen steckte und sie ganz ohne männliche Unterstützung auf Nazis, Metallkrieger und Drachen losließ. Emily Browning war 2004 noch die süße Violet Baudelaire in Lemony Snickets „Rätselhafte Ereignisse“ und gibt nun ihr Actiondebüt in einer Hauptrolle unter Zack Snyder in „Sucker Punch“. Ein Debüt ist es auch für Vanessa Hudgens. Nach drei Ausflügen an das „High School Musical“ wird es für die sonst singende und tanzende Schauspielerin dringend Zeit, sich auch in anderen Rollen zu empfehlen. Neben diesen zwei hübschen Ladys sind auch Jena Malone und Abbie Cornish in Hauptrollen zu sehen. Gemeinsam mit Jamie Chung geben die fünf Babes ein ausdrucksstarkes Team ab, das sich vor allem optisch sehen lassen kann. Schauspielerisch war sicherlich nicht allzu viel zu tun, die Actionsequenzen meistern die Mädels durch die Bank gut. Nur Jena Malone wirkt in ihrem Traumsequenz-Outfit manchmal verkleidet und bleibt so hinter ihren Co-Stars zurück.
„Sucker Punch“ ist optisch schlicht großartig geworden und hat neben einer guten Geschichte auch ein paar nette Botschaften für den Zuschauer bereit. Ob die jedoch bei den Outfits dieser Mädels überhaupt wahrgenommen werden (und interessieren), darf an dieser Stelle stark bezweifelt werden.
Wissenswertes
Ursprünglich sollten ganz andere junge Gesichter die Figuren in "Sucker Punch" zieren: Amanda Seyfried war die eigentlich erste Wahl für die Rolle der Babydoll, die schließlich von Emily Browning gespielt wurde und Emma Stone hätte eigentlich Amber werden sollen, bevor Jamie Chung die Rolle erhielt. Evan Rachel Wood war vor Jena Malone als Rocket im Gespräch.
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Kommentare
mark schreibt am 20.04.11, 22:07
Ein wahres Spektakel . . . ach ja und noch was: Atemberaubend . . . Gute Nacht liebe Filmfreudne
Christian schreibt am 14.01.12, 23:24
Der Film war besser und auch anspruchsvoller als ich erwartet dachte! Erwartet hatte ich nämlich lediglich stumpfe aber spektakuläre Actionszenen, aber es gibt tatsächlich auch noch eine ernste und ziemlich bedrückende Seite des Films!
Empfehlenswert, und ein Film der für Bluray und gute Kopfhörer wie geschaffen ist ;)
Fürs Verständnis könnte es sinnvoll sein, sich vorher kurz über die sog. Lobotomie schlau zu machen
meermike schreibt am 09.10.11, 05:23
Ein wirklich genialer Film !!! Kann die vielen schlechten Kritiken, die es zu dem Film laut Wikipedia gegeben hat nicht verstehen. Kann es mir nur so erklären, dass die Kritiker den Film nicht kapiert haben und auch nicht wissen, was Lobotomie überhaupt bedeutet. Anscheinend hat auch keiner kapiert, dass Sucker Punch ein Synonym für den harten Stoß mit dem Operationsinstrument steht, mit dem die Nervenbahnen im Gehirn bei der Lobotomie durchtrennt werden bzw. wurden (und sicher das eine oder andere mal auch noch in Geheimmissionen bei Schwerverbrechern durchgeführt wird, damit sie danach wie Roboter weiterleben müssen. Es gäbe noch viel zu schreiben zu diesem Film und diesem Thema, aber wer denken kann, kann sich ja selbst mal seine Gedanken machen.
Gruß
meermike
