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Fled - Flucht nach Plan
Fled
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Regie
Kevin Hooks
Drehbuch
Preston A. Whitmore II
Produzent
Frank Mancuso Jr.
Genre Action-Thriller FSK 18 Filmlänge 97 min Land USA Kinostart 13.03.1997 Verleih United International Pictures |
Story
Der Generalstaatsanwalt ist kurz davor einen der bedeutendsten kubanischen Mafioso zu schnappen, als sein Kronzeuge einem Anschlag zum Opfer fällt. Nun muss über das Wochenende ein neuer Belastungszeuge her. Der heißt Dodge, sitzt wegen eines Computerhacks und weiß nicht wie ihm geschieht, als es bei einem Arbeitseinsatz zu einer wilden Schießerei kommt und er, angekettet an Mithäftling Piper, plötzlich vor Polizeihubschraubern auf der Flucht ist. Bald heften sich auch die Kubaner an Dodges Fersen. Alle wollen sie eine Diskette auf der belastende Daten gespeichert sind. Eine heiße Jagd beginnt…
Schauspieler
Laurence Fishburne, Stephen Baldwin, Salma Hayek, Will Patton, Robert John Burke, Robert Hooks, Victor Rivers, David Dukes, Ken Jenkins, Michael Nader, Brittney Powell
Filmkritik von Melanie Frommholz
Gewalt ist keine Lösung. Auch nicht für das Aufputschen eines Films. Das hier bei den vielen Plattschüssen aus den Wunden noch das Blut sprudelt hilft nämlich nur wenig darüber hinweg, dass „Fled – Flucht nach Plan“ ein eher mittelmäßiger Action-Thriller in TV-Optik ist. Die Klischees geben sich hier die Klinke in die Hand und so sicher ist man sich nicht, ob das nun die leise Ironie der Macher oder das knallharte Konzept des Films war. Der Running-Gag mit den Déjà-vu-Filmzitaten á la „Hast Du nicht Film xy gesehen…“ ist zu Beginn noch ganz nett, wird bei jeder Wiederholung jedoch immer platter. Die Besetzung des Streifens ist, angeführt von Laurence Fishburne und Stephen Baldwin, solide und bewahrt, gepaart mit ein wenig Witz, einem guten Erzähltempo und einer routinierten Umsetzung den Film vor dem Absturz. Verpasst hat man trotzdem nix, wenn man „Fled – Flucht nach Plan“ nicht gesehen hat.
