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World Invasion: Battle Los Angeles
Battle: Los Angeles
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Regie
Jonathan Liebesman
Drehbuch
Christopher Bertolini
Produzenten
Jeffrey Chernov, Neal H. Moritz, Ori Marmur
Genre Science-Fiction-Thriller FSK 16 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 14.04.2011 DVD-Start 14.10.2011 Blu-ray-Start 14.10.2011 Verleih Sony Pictures |
Story
Die Welt steht vor dem Fall.
Nach Jahren von UFO-Sichtungen und Weltraum-Erkundungen erblickt die Menschheit 2011 einen neuen Feind. Einen, der Tod und Zerstörung bringt – und das aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung. Gerade werden noch Meteoriteneinschläge in sämtlichen Weltmeeren gemeldet, da werden die Länder der Erde auch schon angegriffen. Der Feind scheint übermächtig und unzerstörbar. Sgt. Michael Nantz führt unter dem Kommando von 2nd Lt. William Martinez eine Gruppe Marines in die Gefahrenzone von Los Angeles. Sie sollen Zivilisten retten. Doch vor Ort entwickelt sich die Situation in verheerende Richtungen. Eine Rettung scheint kaum möglich und doch setzt vor allem Nantz alles daran, seine Männer zu retten…
Schauspieler
Aaron Eckhart, Ramon Rodriguez, Cory Hardrict, Michelle Rodriguez, Gino Anthony Pesi, Ne-Yo, James Hiroyuki Liao, Bridget Moynahan, Noel Fisher, Adetokumboh M'Cormack, Bryce Cass, Michael Pena, Joey King, Neil Brown Jr., Taylor Handley, Lucas Till
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Jonathan Liebesman hat Erfahrungen in Sachen fiese Zeitgenossen. Sowohl bei "Der Fluch von Darkness Falls" als auch bei "The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" saß er auf dem Regiestuhl und bringt uns 2011 nun seinen ersten richtig großen Film in die internationalen Kinos. Das Skript stammt von Christopher Bertolini, der uns bereits mit "Wehrlos - Die Tochter des Generals" einen großartigen Film bescherte. Nun ist "World Invasion: Battle Los Angeles" jedoch etwas vollkommen anderes geworden. Bereits nach wenigen Minuten muss man sich doch kurz fragen, wie es solch patriotische Stoffe dann doch ins Kino schaffen. Es ist manchmal schon ein wenig viel Fahneschwenkerei und "ergreifende" und „motivierende“ Rhetorik dabei und auch das Bild vom "All American Guy", dem "Hero" der Nation nervt zeitweise. Der größte Kritikpunkt ist jedoch die Kamera. Diese Wackel-Inszenierung bringt doch wirklich niemandem etwas - am allerwenigsten dem Zuschauer selbst. Warum also nicht einfach anständige Bilder abliefern?
Neben all diesen eher unschönen Punkten schaffen es sowohl das Skript, als auch der Regisseur atemlose Spannung zu erzeugen und die 116 Minuten wie im Flug verstreichen zu lassen. Dabei sind auch die Schauspieler wirklich großartig. Vor allem Aaron Eckhart ist für seine Rolle wie gemacht. Lobend zu erwähnen sind auch die grandios guten Effekte und die makellose Inszenierung zahlreicher Kampfroboter sämtlicher Aliens.
Auch wenn Drehbuchautor Christopher Bertolini scheinbar ein paar mal zu oft "Independence Day" und "District 9" gesehen hat, so ist ihm und Regisseur Jonathan Liebesman mit "World Invasion: Battle Los Angeles" ein sehenswertes Stück Science-Fiction-Thriller-Kino gelungen, das seinen Zweck, das männliche Publikum für einen netten Abend zu packen, (fast) voll und ganz erfüllt.
Wissenswertes
Aaron Eckhart zeigte in "World Invasion: Battle Los Angeles" vollen Körpereinsatz und brach sich während des Drehs seinen Arm. Er bezeichnete die Dreharbeiten dennoch als die aufregendsten und lustigsten, die er je gehabt hatte und er würde liebend gerne bei einer Fortsetzung dabei sein.
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