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Plenty - Eine demanzipierte Frau

Plenty

Filmplakat Plenty - Eine demanzipierte Frau
Regie Fred Schepisi  Drehbuch David Hare  Produzenten Joseph Papp, Edward R. Pressman 
Genre Drama  FSK 16  Filmlänge 119 min
Land Großbritannien, USA, 1985  Kinostart 12.06.1986  DVD-Start 22.07.2003  Verleih Kinowelt

Story

Es ist der Zweite Weltkrieg, als die junge, schöne Résistance-Kämpferin Susan dem britischen Offizier Lazar begegnet und eine leidenschaftliche Nacht mit ihm verbringt. Für sie ist es etwas besonderes, doch Lazar verschwindet noch am Morgen danach.
Nach dem Krieg arbeitet Susan in einem Schifffahrtsbüro und lernt die chaotische, lustige Alice kennen, mit der sie schließlich zusammenzieht. In Punkto Liebe ist Susan gerade mit dem steifen Botschaftsangestellten Raymond Brock zusammen, doch auch er vermag es nicht, sie glücklich zu machen. Als sie sich schließlich auch von ihm trennt und einige Jahre später ihren Bekannten Mick fragt, ob er ihr ein Kind ohne Verpflichtungen macht, wird alles nur noch schlimmer...

Schauspieler

Plenty - Eine demanzipierte Frau Meryl Streep, Charles Dance, Tracey Ullman, John Gielgud, Sting, Ian McKellen, Sam Neill, Burt Kwouk, André Maranne, Pik Sen Lim, Ian Wallace, Tristram Jellinek, Peter Forbes-Robertson, Hugo De Vernier, James Taylor, Andy de la Tour, Hugh Laurie, Mitch Davies, Christopher Fairbank, Lindsay Ingram, Richard Hope

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Plenty - Eine demanzipierte Frau Es soll für Meryl Streep eine echte Traumrolle bedeutet haben, die sie in "Plenty - Eine demanzipierte Frau" zum Besten geben durfte. Vollkommen nachvollziehbar, denn diese Hauptrolle gab der herausragenden Schauspielerin erneut die Möglichkeit, viele verschiedene Facetten ihrer interessanten Figur auf ihre bekannte und beliebte Art und Weise herauszuarbeiten. Dabei ist es erneut an der OSCAR-Preisträgerin, dass ein Film, wie hier geschehen, nur von ihrer Performance lebt und davon ungemein profitiert. Regisseur Fred Schepisi schaffte es nämlich nicht, so etwas Elementares, wie Spannung oder Atmosphäre aufzubauen. Eine Station nach der anderen hakt er im Leben der Susan Traherne ab und bleibt von seinen in Szene gesetzten Figuren sehr weit entfernt. Man ist als Zuschauer nicht in der Lage, eine Beziehung zu der Hauptfigur und/oder den Nebenfiguren aufzubauen. Dabei wäre es die Geschichte mit Sicherheit wert gewesen, erzählt zu werden. Die penetrante und wenig sympathische Musik schafft es zudem nicht, Atmosphäre zu erzeugen.
"Plenty - Eine demanzipierte Frau" ist nur wegen Meryl Streep auf ein solides Niveau gehoben worden. Wäre sie nicht zu sehen, wäre der Film noch weiter in der Belanglosigkeit verloren gegangen. Doch auch die eindrucksvolle Schauspielerin vermag es nicht, den Film auf ein sehenswertes Level zu hieven. Schade!

Wissenswertes

Plenty - Eine demanzipierte Frau "Plenty - Eine demanzipierte Frau" basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück, das 1983 in New York uraufgeführt wurde, über 90 Vorstellungen nach sich zog und zudem für einen Tony-Award als bestes Stück nominiert wurde.



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