Machete

Filmplakat Machete
Regie Ethan Maniquis, Robert Rodriguez  Drehbuch Robert Rodriguez, Álvaro Rodríguez  Produzenten Elizabeth Avellan, Aaron Kaufman, Robert Rodriguez, Rick Schwartz, Quentin Tarantino 
Genre Action  FSK 18  Filmlänge 105 min
Land USA  Kinostart 04.11.2010  DVD-Start 21.04.2011  Blu-ray-Start 21.04.2011  Verleih Sony Pictures

Story

Nachdem Torrez, der Drogenkönig, Machetes Familie eiskalt ermordet hat, hat dieser nicht mehr viel zu verlieren. Er flüchtet nach Texas, in der Hoffnung seine Vergangenheit dort vergessen zu können. Schneller als erwartet gerät Machete jedoch erneut in ein Netzwerk aus Korruption und Betrug. Als er von dem skrupellosen Geschäftsmann Booth dazu angehalten wird, den mehr als rassistisch veranlagten Senator zu erschießen, nimmt Machete den Auftrag widerwillig an und tappt dabei direkt in die Falle. Er wird selbst Ziel eines zweiten Killers und entkommt nur knapp mit dem Leben. Fortan haben es nicht nur haufenweise zwielichtige Gestalten auf ihn abgesehen, sondern auch die Polizei. Wird Machete die Hetzjagd überleben?

Schauspieler

Machete Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Robert De Niro, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Jeff Fahey, Steven Seagal, Don Johnson, Cheryl Chin, Electra Avellan, Shea Whigham, Daryl Sabara, Gilbert Trejo, Tom Savini, Billy Blair

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Machete Die Rolle des Machete hat Schauspieler Danny Trejo in den vergangenen Jahren nun schon mehrfach in Filmen von Robert Rodriguez übernommen. War die Figur in „Spy Kids“, „Death Proof“ oder „Planet Terror“ bislang nur eine Nebenrolle, darf sie jetzt jedoch ihren großen Auftritt feiern. Wer die Rollenkonzeption bereits aus anderen Rodriguez-Filmen kennt, der weiß, dass dies nur begrenzt Gutes zu bedeuten hat. Machete ist ein überlebensgroßer, unüberwindbarer Held – dementsprechend brutal und blutig geht es in „Machete“ auch zur Sache. Einen Widersacher nach dem anderen segnet das Zeitliche. Schon nach wenigen Szenen hält man es kaum mehr für möglich, dass noch lebende Figuren nachrücken. Doch Rodriguez erweist sich als standhaft, schickt immerzu neue Figuren ins Spiel, nur um sie geradewegs ihrem tödlichen Schicksal entgegenlaufen zu lassen.

Viel Story verbirgt sich hinter „Machete“ nicht – dafür zahlreiche gutsitzende Oneliner, eine brutale Schlacht ums Überleben und nette Diskussionsansätze zur Einwanderungsthematik. Wie immer schert sich Rodriguez jedoch auch bei der Ausgestaltung von „Machete“ weder um politische Korrektheit, noch um Grenzen der Gewaltdarstellung. Äußerst brutal ist bei Rodriguez gerade brutal genug. Und so werden nur ganz hartgesottene Kinogänger dem standhalten und für annehmbar empfinden können, was sich der Erfolgsregisseur dieses Mal in seinem zweifelsfrei verrückten Kopf zusammen gesponnen hat.

Wissenswertes

Machete "Machete" wurde im englischen Original gesehen und bewertet.



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4.4 / 5  (14 votes)

Kommentare

Jackie schreibt am 27.04.11, 11:19
Der Film ist so schlecht das er schon wieder gut ist. Dialoge platt, Mädels heiß, Splattereffekte....Steven Seagal als Heißluftballon (wer hat den ausgegraben?) trotzdem hatte ich meinen Spaß den langweilig war er nicht! :o)
hihiuztrewq schreibt am 21.06.11, 23:29
Einfach nur schlecht!!!

Aber trotzdem irgendwie ganz nett ;)
hoknki schreibt am 18.11.10, 23:37
Führt chronologisch den Niveauabfall der Tarantino Rodriguez Filme weiter fort.

in den ersten Minuten denkste wow hier gehts ja richtig zur sache , und dann kommt der einbruch udn du kämpft mit dem einschlafen. jessica Alba reisst das Ruder auch nichmehr rum
Lennart Lemberg schreibt am 18.11.10, 19:09
Das ist mit Abstand der schlechteste Rodriguez Film bist jetzt.
Man weiss nicht, ober der Film eine schwarze Komödie oder ein sog. Actionfilm sein soll.
Meiner Meinung nach Flop 2010!!
Kinotiger schreibt am 06.11.10, 16:56
Kaum zu glauben.. der Streifen beginnt furios und man freut sich auf mehr, als Freund des "Tarantino-Rodriguez-Rache-Gemetzel-Genres".Die Hoffnung erfüllt sich doch die Story flacht zunehmend ab und wirkt allzu konstruiert. Jessica Alba entpuppt sich als komplette Fehlbesetzung ebenso wie Steven Seagal, der sich, nebenbei bemerkt, ein wenig selbst parodieren darf und dabei nur lächerlich wirkt. Dann das mehr als mißglückte, um nicht zu sagen: lächerliche Finale. Für Nicht-Fans des o.g. Genres nur bedingt empfehlenswert.
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