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Drachenzähmen leicht gemacht
How to Train Your Dragon
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Regie
Dean DeBlois, Chris Sanders
Drehbuch
Dean DeBlois, Adam F. Goldberg, Chris Sanders, Peter Tolan
Produzent
Bonnie Arnold
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 98 min Land USA Kinostart 25.03.2010 DVD-Start 22.10.2010 Blu-ray-Start 22.10.2010 Verleih Paramount Pictures |
Story
Hicks (Beiname „der Hüne“) ist ein schmächtiger und optisch auch gewöhnungsbedürftiger Wikinger. Während alle anderen in seinem Alter bereits für das Drachentöten hart trainieren, schuftet er in der dorfeigenen Schmiede an verschiedenen kleinen Erfindungen herum. Dabei will Hicks doch nur dazugehören…
Immer wieder wird das Dorf von den unterschiedlichsten Drachen angegriffen, daher gehört das Töten dieser Viecher genauso zum täglichen Brot, wie Wäsche waschen und Mahlzeiten zubereiten. Einer der gefürchtesten Drachen ist der sogenannte Nachtschatten, ein Drache, über den es absolut keine Aufzeichnungen gibt, da kein Mensch eine Begegnung mit ihm heil überstand. Bei einem erneuten Angriff ist es Hicks große Chance, mit einer selbstgebauten Maschine auf Drachenjagd zu gehen. Durch viel Glück gelingt es ihm tatsächlich, einen von ihnen zu treffen.
Tief im Wald findet Hicks sein Opfer tatsächlich. Ein Nachtschatten! Die Aufgabe, die nun vor ihm liegt, ist klar: Messer raus, Drache tot. Doch so einfach ist das dann wohl doch nicht und Hicks entscheidet sich dafür, den Drachen wieder freizulassen. Damit legt der Junge den Grundstein einer ganz besonderen Freundschaft, die die gesamte Tradition der Wikinger auf den Kopf stellt. Was wohl Haudrauf „der Stoische“, der Häuptling des Stammes und zudem Hicks’ Vater dazu sagen wird?
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Jay Baruchel, Gerard Butler, Craig Ferguson, America Ferrera, Jonah Hill, Christopher Mintz-Plasse, T.J. Miller, Kristen Wiig, Robin Atkin Downes, Philip McGrade, Kieron Elliott, Ashley Jensen, David Tennant
Synchronsprecher:, Daniel Axt, Dominic Raacke, Emilia Schüle
Filmkritik von Thomas Ays
Bereits nach ganz wenigen Momenten „Drachenzähmen leicht gemacht“ weiß man, dass man hier in einen besonderen Film geraten ist. Bei diesem Animationsfilm gibt es auch nach 98 Minuten Spielzeit absolut nichts auszusetzen!
Dass dieser Film derart großartig wurde liegt neben vielen weiteren Pluspunkten an der Synchronisation – und an Daniel Axt, der Hicks spricht. Unglaublich echt, sympathisch und urkomisch leiht er seine mehr als geniale Stimme dieser tollen Figur. Dass dies bei all den optisch außergewöhnlichen Eindrücken überhaupt auffällt, ist schon eine echte Leistung. Hut ab!
Die Inszenierung ist schlicht phänomenal und lässt nichts vermissen. Diese eindrückliche und wichtige Geschichte ist ein außergewöhnlich schönes Plädoyer für Freundschaft geworden, das entzückte Fans finden wird. Die Figuren sind einem schnell sympathisch und ganz nebenbei dürfen sie noch wunderbar komische Dinge sagen. Der schwarze Nachtschatten „Ohnezahn“ ist dabei wirklich absolut cool geworden und hat das Zeug zu einem echten Kultstar!
Fans der Buchvorlage werden jedoch schnell feststellen, dass dieses Animationsabenteuer lediglich auf dem Kinderbuch basiert und keine Verfilmung von selbigen geworden ist. In diesem speziellen Fall ist dies jedoch alles andere als schlimm.
Optisch ist „Drachenzähmen leicht gemacht“ nach „Avatar“ erneut ein 3D-Meisterwerk geworden. Wie echt und außergewöhnlich wundervoll ein Animationsfilm aussehen kann, beweist dieser Film auf eine ganz eigene Art und Weise. Es sind Filme, wie „Drachenzähmen leicht gemacht“, für die es Kinos gibt. Ein magisches Abenteuer voller Spannung, lustigen Elementen und optischer Perfektion! Schlicht: Fantastisch!
Wissenswertes
"Drachenzähmen leicht gemacht" basiert auf dem gleichnamigen KInderbuch von Cressida Cowell.
Der Film wurde in 3D gesehen und bewertet.

Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester animierter Film
OSCAR-Nominierungen
Bester animierter Film, Beste Musik
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