Big Stan

Filmplakat Big Stan
Regie Rob Schneider  Drehbuch Josh Lieb  Produzenten John Schneider, Mark A.Z. Dippé, Rob Schneider, David Hillary, Timothy Wayne Peternel, Wayne Peternel 
Genre Komödie  FSK 16  Filmlänge 100 min
Land USA  Kinostart 25.06.2009  DVD-Start 30.10.2009  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Stan Minton ist millionenschwer und dick im Geschäft. Leider kommt man seinem Geheimrezept – alte Damen übers Kreuz legen – auf die Schliche und verurteilt ihn zu drei Jahren Gefängnis wegen schweren Betrugs. Mit Hilfe seines Anwaltes und einem korrupten Richter schafft es Stan jedoch, seine Haftstrafe noch sechs Monate hinauszuzögern. Diese Zeit nutzt er geschickt, um sich auf ein Leben als Häftling vorzubereiten. Aus Angst vor sexuellen Übergriffen und sonstiges Gewalttaten, nimmt er Unterricht beim „Meister“ höchstpersönlich und macht sich so fit für den harten und rauen Gefängnisalltag.

In der Haftanstalt angekommen, macht er dem Ruf seines Meisters sogleich alle Ehre und zeigt den harten Jungs wer nun der Chef in dem Laden ist…

Schauspieler

Big Stan Rob Schneider, David Carradine, Jennifer Morrison, Scott Wilson, Richard Kind, Sally Kirkland, M. Emmet Walsh, Henry Gibson, Jackson Rathbone, Kevin Gage, Bob Sapp, Brandon T. Jackson, Dan Haggerty, Richard Riehle, Marcia Wallace, Tsuyoshi Abe, Salvator Xuereb, Randy Couture, Jim Cody Williams

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Big Stan Komödien mit Rob Schneider waren schon immer so eine Sache. Erinnern wir uns zurück an „Deuce Bigalow: European Gigolo“ oder, noch schlimmer, an „Hot Chick – Verrückte Hühner“. Beide Filme wollten durch ihren niveaulosen Witz punkten und gingen bei diesem Versuch sang- und klanglos unter. In „Big Stan“ übernimmt Rob Schneider nun nicht nur die Titelrolle, sondern auch noch die Regie. Immerhin scheint er mit dieser Entscheidung einen kleinen Schritt nach vorne, anstatt nach hinten getan zu haben. Zwar ist sein „Big Stan“ ein streckenweise ödes und mehr als nur ermüdendes Stück Zelluloid geworden, doch immerhin feuert er gekonnt auch die ein oder andere geglückte Lachsalve in Richtung Publikum. Überraschend souverän verhält er sich im Umgang mit Klischees über Schwarze, Nazis, Schwule (…) und verschafft sich dadurch einige Pluspunkte. Den ein der anderen Schlag unter die Gürtellinie kann dadurch schon leichter verziehen und auch verkraftet werden. Schade, dass Schneider sein manchmal lustiges Niveau nicht durchweg halten kann. Nur allzu oft verkommt „Big Stan“ zu einer flachen Komödie, deren Ende man sich schneller herbeisehnt, als dass es letztendlich kommt.



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