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Date Night - Gangster für eine Nacht
Date Night
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Regie
Shawn Levy
Drehbuch
Josh Klausner
Produzenten
Shawn Levy, Tom McNulty
Genre Action-Komödie FSK 12 Filmlänge 88 min Land USA Kinostart 15.04.2010 DVD-Start 17.09.2010 Blu-ray-Start 04.03.2011 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Claire und Phil Foster führen ein routiniertes Eheleben. Sie Immobilienmaklerin und Vollblutmutter, er geschäftstüchtiger Banker und liebevoller Familienvater. Als ein befreundetes Ehepaar verkündet, dass sie sich scheiden lassen wollen, beschließen die Fosters wieder etwas mehr Pepp in ihren schnöden Alltag zu bringen. Zu diesem Zweck planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem der angesagtesten Restaurants in Manhattan. Da die beiden keinen Tisch reserviert haben, reisen sie sich, frech wie sie sind, einfach eine andere Reservierung unter den Nagel. Als Mr. und Mrs. Tripplehorn speisen sie allerdings nur so lange genüsslich, bis sie von zwei finsteren Typen aus dem Restaurant geleitet werden. Es stellt sich heraus, dass die echten Tripplehorns reichlich ‚Dreck am Stecken‘ haben. In dem Irrglauben der Lage möglichst glimpflich entkommen zu können, wenn sie das Spiel einfach mitspielen, lassen sich die Fosters auf die Forderungen der beiden Gangster ein. Das größte Abenteuer in der Laufbahn der Eheleute Foster kann beginnen…
Schauspieler
Steve Carell, Tina Fey, Mark Wahlberg, Taraji P. Henson, Jimmi Simpson, Common, William Fichtner, Leighton Meester, Kristen Wiig, Mark Ruffalo, James Franco, Mila Kunis, Bill Burr, Jonathan Morgan Heit, Savannah Paige Rae
Filmkritik von Kathrin Lang
Angeblich wollten die derzeit angesagtesten amerikanischen Komik-Größen Steve Carell („The Office) und Tina Fey („30 Rock“) schon lange einen gemeinsamen Kinoauftritt absolvieren. Bereits einige Male erfolgreich in „Saturday Night Live“ aufeinandergetroffen, geben die beiden auf der großen Leinwand allerdings nur bedingt ein gutes Pärchen ab. Während Carell in den vergangenen Jahren bereits etliche Kinorollen übernehmen durfte, ist Fey bei weitem nicht routiniert genug. Zu stark ist sie noch ihren Komikerwurzeln verhaftet. Mit den engen Ketten, die ihr ein Spielfilm anlegt, vermag sie nicht umzugehen. So ist letztlich auch das Ergebnis von „Date Night – Gangster für eine Nacht“ nur minder überzeugend. Regelmäßig scheitern die witzigen Dialoge an der Unnatürlichkeit seiner Hauptdarstellerin. Immer wieder stellt Fey ihr mangelndes Know-how in Sachen Leinwandschauspiel zur Schau und spielt präzise unglaubwürdig. Mit zugespitzter Komik, vermittelt durch markante Mimik, wie sie bei „30 Rock“ ziehen mag, kommt sie in „Date Night – Gangster für eine Nacht“ leider nicht ans Ziel.
So verkommt das groß angepriesene Actionspektakel mit humoristischem Einschlag zu einer etwas lahmen Abhandlung über schicksalhafte Verwechslungen, falsche Identitäten und ein Ehepaar im besten Alter. Immerhin wird die Geschichte zügig erzählt und schöpft ihre besten Momente aus Steve Carell, der sich in „Date Night – Gangster für eine Nacht“ in gewohnt lustiger Manier präsentiert.
