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Kampf der Titanen
Clash of the Titans
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Regie
Louis Leterrier
Drehbuch
Travis Beacham, Phil Hay, Matt Manfredi
Produzenten
Kevin De La Noy, Basil Iwanyk
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 08.04.2010 DVD-Start 10.08.2010 Blu-ray-Start 10.08.2010 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Der junge Perseus ist halb Mensch, halb Gott. Göttervater Zeus ist sein Vater – nur weiß Perseus nichts davon und wächst in einer liebevollen Familie auf. Als jedoch ihm unbekannte Soldaten eine Götterstatue vernichten und im Meer versenken, rächt sich sogleich das Herrscherreich. Der Rachegott und Herr der Unterwelt Hades vernichtet alle Frevler und Perseus’ Familie gleich mit. Von Rachegedanken getrieben, erklärt sich der junge Held Perseus in der großen Stadt Argos bereit, gegen Hades zu kämpfen. Dort erfährt er auch, wer sein wirklicher Vater ist. Doch es schert ihn nicht und er will ohne Hilfe der Götter Hades bezwingen. Der jedoch kündigt an, die Krake auf die Stadt loszulassen – und zwar in zehn Tagen!
Perseus macht sich mit einer Gruppe Männer auf den Weg, eine Lösung zu finden und sieht sich bald mit schrecklichen Gefahren konfrontiert – inklusive Medusa, dem Schrecken aller Männer…
Schauspieler
Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Jason Flemyng, Gemma Arterton, Alexa Davalos, Tine Stapelfeldt, Mads Mikkelsen, Luke Evans, Izabella Miko, Liam Cunningham, Hans Matheson, Ashraf Barhom, Mouloud Achour, Ian Whyte, Nicholas Hoult, Danny Huston
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist schon seltsam, dass neben all den zottelbärtigen und langmähnigen Männern in „Kampf der Titanen“ unser Held Perseus (Sam Worthington) glattrasiert und mit modischer Kurzhaarfrisur, gleich wie in „Avatar“, durch die Gegend rennt. Was führte wohl dazu, eine derart alte Geschichte mit einem derart modischen Typ Mann auszustatten? Befürchtete man von Seiten der Produzenten etwa, junge Mädels könnten einen langhaarigen und bärtigen Sam Worthington weniger interessant und erotisch finden? Zugegeben: Man kann sich diesen gutaussehenden Schauspieler auch schwer mit einer derartigen Mähne vorstellen – es passt dennoch nicht und wirkt störend – und zwar den gesamten Film über!
Die Effekte von „Kampf der Titanen“ sind jedoch alles andere als angreifbar. Großartig wurden hier sämtliche Monster und Götter in Szene gesetzt und durch coole Sets unterstützt. Medusa beispielsweise ist auch hier wieder der kleine Star des Films. Vollkommen cool kann sie in jeder Szene glänzen. Auch Pegasus, als schwarzer Hengst dargestellt, ist ein wahrer Augenschmaus. Da kann das Original aus dem Jahre 1981 ganz klar überhaupt nicht mithalten. Auch die Schauspieler sind überzeugend. Neben einem wenig aufsehenerregenden und leider immer gleichen Sam Worthington ist es vor allem ein glänzend agierender Ralph Fiennes als Hades, der hier einige herausragende Szenen mit Bravour meistert – mittlerweile (und nach Voldemort aus „Harry Potter“) scheint der ausdrucksstarke Schauspieler an finsteren Rollen Gefallen zu finden.
„Kampf der Titanen“ ist einer jener Filme, der sich gelohnt hat, erneut inszeniert zu werden. Da das Original jedoch alles andere als Kultstatus erreicht hat, war es auch nicht sonderlich schwer, das zu übertreffen. Neben einer gewissen Coolness und einer nur wenig abweichenden Geschichte zum Original, bietet dieser erneute Aufguss viel fürs Auge – und wenig fürs Hirn. Macht aber nichts. Es ist tatsächlich überhaupt nicht schlimm, dass man schon zu Anfang weiß, wie es enden wird. Die vielen schnittigen Szenen und heftigen Kampfszenen trösten darüber leicht hinweg. Ein Blockbuster und reiner Popcornfilm wie er eben im Buche steht. Routiniertes Hollywood-Kino.
Wissenswertes
"Kampf der Titanen" ist das Remake des gleichnamigen "Kampf
der Titanen" aus dem Jahre 1981. 2012 kam mit "Zorn der Titanen" die Fortsetzung zu uns.
Der Film wurde im englischen Original und in 3D gesehen und bewertet.
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Franz schreibt am 15.04.10, 00:24
@Florian
Das eine Kritik die Meinung eines einzelnen repräsentiert ist richtig, jedoch werden leute sich aufgurnd der positiven kritik von Thomas den film angucken und dann entäuscht werden ... ich finde man hat in der position von thomas ays eine gewisse verantwortung, und dieser wird herr ays nicht gerecht, da er leider keine ahnung von filmen hat (diesbezüglich kann ich dir gern beispiele von verdammt schlecht geschriebenen kritiken nennen - sofern man diese als solche bezeichen kann) (gern kann ich bei k19, blow und the beach anfangen und bei "ecks vs server oder ghosts of mars aufhören)
Stefan schreibt am 12.04.10, 22:58
Also mal ganz ehrlich. Die Story ist ja mehr als bekannt,aber dann eine solch schlechte Abhandlung der Story. Mit aktuellen Effekten ist noch lang kein guter film entstanden. Mann hätte hier mehr Zeit investieren sollen oder sogar einen 2/3 Teiler daraus machen! Aber Hollywood lockte hier wohl nur dass schnelle Geld. Gute Nacht
Klint Ostwald schreibt am 09.05.10, 15:58
Ohne auch nur den Anschein von Emotionen zu zeigen kämpft sich Sam Worthington durch diesen Film. Zudem trägt er teilweise sogar eine Art rock. Die Story ist ok schauspielerisch ragt ein genialer Ralph Fiennes hervor. Die Effekte sind wie erwartet super allerdings ein bisschen zu viel eingesetzt.
Fazit: Ein sinnloser B-Movie der eine Menge Spaß macht
Florian schreibt am 08.04.10, 18:27
Franz, die 3D Effekte sind mal ober Egal, wenn der Film an sich Scheiße ist helfen auch keine spektakulären Effekte. Und eine Kritik repräsentiert immer nur die Meinung eines einzelnen - also keinen Grund sich aufzuregen. Ich fand den Film einfach nur schlecht!
Franz schreibt am 07.04.10, 17:07
Lieber Thomas Ays du schreibst so schlechte kritiken... mit keinem wort bist du auf die 3d effekte eingegangen...
die nur minimal vorhanden sind ... nur mal als beispiel ...


