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A Dog´s Breakfast - Eine Leiche für den Hund
A Dog´s Breakfast
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Regie
David Hewlett
Drehbuch
David Hewlett, Jane Loughman
Produzenten
John G. Lenic, Jane Loughman
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 85 min Land Kanada, 2007 DVD-Start 01.10.2009 Verleih MGM |
Story
Patrick ist ein neurotischer Junggeselle, der noch zehn Jahre nach dem Tode seiner Eltern ganz abgeschieden in deren Haus lebt. Eines Tages bekommt der Sonderling aber Besuch von seiner Schwester Marylin, die überraschend ihren Freund Ryan mitbringt und Patrick von ihrer kürzlichen Verlobung berichtet. Patrick passt Ryan gar nicht ins Konzept. Er wünscht sich, dass Ryan am Besten schnell wieder verschwindet. Als Ryan beim Montieren der Weihnachtsbeleuchtung von der Leiter stürzt und stirbt, muss Patrick einen Weg finden, die Leiche verschwinden zu lassen, ohne dass es Marylin bemerkt…
Schauspieler
David Hewlett, Kate Hewlett, Paul McGillion, Christopher Judge, Rachel Luttrell, Amanda Byram
Filmkritik von Sascha Koch
Unter „Stargate“-Fans bereits Kultstatus erlangt, fand die bitterböse Komödie „A Dog´s Breakfast“ bei der breiten Masse keine Aufmerksamkeit, wurde aber dennoch auch in Deutschland auf DVD veröffentlicht. Die Idee zum Film kam von niemand Geringerem als von „Stargate Atlantis“-Star David Hewlett, der sich zudem für die Umsetzung verantwortlich zeichnete und die Hauptrolle übernahm. In der zweiten Hauptrolle ist seine Ehefrau Kate besetzt und in den Nebenrollen sind seine Kollegen und Freunde Paul McGillion, Christopher Judge und Rachel Luttrell zu sehen - die durch „Stargate“ ebenfalls alle zu Berühmtheiten innerhalb der Science-Fiction-Gemeinde geworden sind.
Abseits der Darstellerthematik offenbart sich dem Zuschauer ein schwarzhumoriger und leicht abstrakter Film, der mit wenig Aufwand produziert wurde und streckenweise die Qualitäten einer professionellen Filmarbeit vermissen lässt. So ist der Low-Budget Film, nachdem man sich in den ersten Minuten erst mal an ihn gewöhnen musste, recht lustig, sorgt aber für keine Highlights, geschweige denn Lachanfälle. Anders sieht es da bei David Hewlett selbst aus, der die Rolle des neurotischen Sonderlings, die er schon so ähnlich in „Stargate Atlantis“ spielte, erneut gekonnt verkörpert und somit einziger wirklicher Blickfang des Filmes ist.
Insgesamt präsentiert sich „A Dog´s Breakfast“ als Fankost zum Reinschnuppern in andere Gefilde und als Treuebeweis zu seinen Sci-Fi-Helden. Für Zuschauer, die mit „Stargate“ bislang aber nicht viel zu tun hatten, wird dieser Film wohl eher eine Zeitverschwendung sein, kommt dieser doch etwas zu steif, befremdlich und billig produziert herüber. Zudem sorgt „A Dog´s Breakfast“ für wenig Lacher, die das streckenweise doch recht originelle Konzept sicher mehr hätte bieten können.
Die Hauptdrehzeit lag zwischen zwei Staffeln „Stargate Atlantis“. Außerdem wurde während „Stargate Atlantis“, dessen Sets für den Film teilweise mitbenutzt werden konnten, samstags gedreht.