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Black Belt
Kuro-obi
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Regie
Shunichi Nagasaki
Drehbuch
Jôji Iida
Genre Action-Drama FSK 12 Filmlänge 91 min Land Japan, 2007 DVD-Start 22.05.2008 Verleih Highlight Film |
Story
Als die Karateschule Kyushu von dem japanischen Militär geschlossen und beschlagnahmt wird, gehen die drei Meisterschüler völlig unterschiedliche Wege. Eigentlich besagte die Lehre ihres Meisters, dass Karate Meditation und Verteidigungstechnik ist. Vor allem Schüler Taikan widersetzt sich dieser Regel jedoch und schließt sich dem Militär an. Dort avanciert er zum Ausbilder der Soldaten und hilft dem Militär zudem noch dabei weitere Karateschulen zu beschlagnahmen. Giryu, ebenfalls ehemaliger Schüler, kann nicht fassen, dass sich Taikan so stark von den Lehren ihres Meisters abwendet. Ein Duell der ehemaligen Freunde wird schon bald unvermeidlich…
Schauspieler
Akihito Yagi, Tatsuya Naka, Yuji Suzuki, Hakuryu, Yosuke Natsuki, Taro Suwa, Takayasu Komiya, Tatsuya Mori, Atsuko Nakamura, Yosuke Natsuki, Shin'ya Ôwada
Filmkritik von Kathrin Lang
Der japanische Material-Art-Film „Black Belt“ besticht überwiegend durch seine toll eingefangenen Bilder. Vor allem die Aufnahmen der vielen Kampfszenen haben es wahrlich in sich und wissen den Zuschauer für den Kampfsport zu begeistern. Dabei verkommt „Black Belt“ jedoch nicht zu einem sinnlosen Hau-drauf-Film, sondern übermittelt einhergehend mit den Kampftechniken auch die Moral, die dahinter steht. „Wenn du angreifst, wirst du die volle Kunst nie begreifen“, lernen die Schüler von ihrem Meister. Die wichtigste Botschaft, die er ihnen kurz vor seinem Tod mit auf den Weg gibt lautet: Karate ist Verteidigung, nicht Angriff! Entlang dieser Grundregel übermittelt „Black Belt“ aufschlussreich die Lehre der Kampfkunst, wodurch tiefere Einblicke auch hinter die Kulissen ermöglicht werden.
Abseits der faszinierenden Optik und der Übermittlung von den wichtigsten Grundsätze beim Kampfsport, kann „Black Belt“ jedoch nur wenig überzeugen. Die Story wirkt banal, was sich unter anderem auch in einem Großteil der Dialoge widerspiegelt. All zu offensichtlich dienen diese lediglich als Mittel zum Zweck, der da lautet: Die Story voranzutreiben und sie zur nächsten Kampfshoweinlage zu führen. Wirklich übel nehmen kann man dies „Black Belt“ letztlich nicht. Augenscheinlich ist das Drumherum nur eine Nebensache, auf die man gerne vollends verzichtet hätte, wenn man denn die Möglichkeit dazu gehabt hätte. So verzeiht man dem Material-Art-Film seine Schwächen im Storyaufbau und den Dialogen fast schon gerne und besinnt sich auf das Wesentliche: Innere Ruhe, inneres Gleichgewicht und die daraus resultierende Energie!
