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Kusswechsel - Kein Vorspiel ohne Nachspiel
Femmine contro Maschi
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Regie
Fausto Brizzi
Drehbuch
Fausto Brizzi, Marco Martani, Massimiliano Bruno, Valeria Di Napoli
Produzenten
Federica Lucisano, Fulvio Lucisano
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 113 min Land Italien Kinostart 09.06.2011 DVD-Start 18.11.2011 Blu-ray-Start 18.11.2011 Verleih Senator Film |
Story
Männlein und Weiblein – zwei Welten, die wohl nie so ganz zusammenpassen werden. Diese Erkenntnis müssen so einige Pärchen machen, dies jedoch auf unterschiedliche Weise.
Während sich Lehrerin Diana einen reifen Mann wünscht, der keine Fußballbildchen sammelt, wehrt sich Valentina vehement gegen die Beatles-Cover-Band-Karriere ihres Ehemanns Michele. Paola hat es da schon geschickter angestellt und sich bereits vor einigen Jahren von ihrem Ehemann Marcello, mit dem sie zwei Kinder hat, getrennt. Dennoch muss sie zwei Mal im Jahr einen Besuch bei der Schwiegermutter über sich ergehen lassen, weil es Marcello nicht übers Herz bringt, seiner geliebten Frau Mama zu verklickern, dass die Ehe der beiden gescheitert ist. Währenddessen nutzt Anna die Gunst der Stunde: Ihr nerviger und fußballverrückter Ehemann Piero hat bei seinem Unfall sein Gedächtnis verloren, was Anna auf die Idee bringt, Piero völlig umzupolen. Kurzerhand verheimlicht sie ihm all seine Vorlieben und trichtert ihm stattdessen neue in sein frisch gelöschtes Gehirn ein. Vier Beziehungen, vier Probleme: Doch kann die Kluft zwischen den Geschlechtern tatsächlich so einfach überwunden werden?
Schauspieler
Ficarra Picone, Claudio Bisio, Nancy Brilli, Emilio Solfrizzi, Serena Autieri, Francesca Inaudi, Luciana Littizzetto, Lorenzo Cesari, Wilma De Angelis
Filmkritik von Kathrin Lang
In Italien avancierte „Kusswechsel – Kein Vorspiel ohne Nachspiel“ zum Sensationserfolg. Über zwei Millionen Zuschauer konnte die neue Komödie von Italiens Komödienspezialist Fausto Brizzi für sich verbuchen. Vor allem das große Aufgebot an Stars aus der italienischen Comedy-Szene zog die Scharen geradezu magnetisch an. Dass es „Kusswechsel – Kein Vorspiel ohne Nachspiel“ bei uns in Deutschland wohl kaum auf eine solch hohe Zuschauerzahl schaffen wird, dürfte letztlich nicht nur daran liegen, dass sowohl der Regisseur als auch die Stars hierzulande kaum jemandem ein Begriff sind, sondern auch an dem mangelnden Einfallsreichtum der Geschichte.
Der Kampf zwischen den Geschlechtern bot in der Vergangenheit bereits zahlreichen anderen Filmen einen guten Nährboden. Fordert man die Geschlechter zum Duell auf, sorgt das häufig von ganz alleine für viele lustige Momente. Und so ist auch „Kusswechsel – Kein Vorspiel ohne Nachspiel“ eine sicherlich lustige Abhandlung der Geschlechterproblematik, gleichzeitig aber auch ein Film, der das Sub-Genre an keiner Stelle neu entdeckt. Die italienische Komödie unternimmt weder den Versuch, ihrer ohnehin einfallslosen Geschichte ein paar neue Facetten hinzuzufügen, noch spielt sie sonderlich gekonnt mit ihren naturell gegebenen Eigenschaften. Schamlos spielt „Kusswechsel – Kein Vorspiel ohne Nachspiel“ mit allen Klischees, die schon seit jeher zwischen Männlein und Weiblein kursieren. Dass das ab und an lustig ist und von den Mimen häufig auch so wiedergegeben wird, steht außer Frage. Zweifelhaft bleibt nur, ob der Gang zum Kino lohnt. Denn: die großen Erkenntnisse zur Vermittlung zwischen den Geschlechtern sind letztlich so naheliegend wie unspektakulär und werden von Fausto Brizzi zudem gnadenlos ausgeschlachtet und mit Klamaukschleifchen versehen.
"Kusswechsel - Kein Vorspiel ohne Nachspiel" wurde im italienischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.
