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The Broken
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Regie
Sean Ellis
Drehbuch
Sean Ellis
Produzent
Lene Bausager
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 88 min Land Frankreich, Großbritannien, 2008 DVD-Start 26.06.2009 Blu-ray-Start 24.06.2009 Verleih Koch Media |
Story
Gina McVey hat eine Familie, die sie liebt, einen Freund, mit dem sie eine glückliche Zukunft zu haben scheint und einen Job in der Radiologie, den sie aus Leidenschaft ausübt.
Eines Tages verändert sich das Leben der jungen Frau schlagartig. Als sie auf offener Straße eine Doppelgängerin von sich zu sehen glaubt und sie ihr in deren Wohnung folgt, ist danach nichts mehr, wie es war. Der anschließende schwere Autounfall beraubt sie ihres Gedächtnisses und stellt ihr Leben weiter auf den Kopf. Ihr Freund ist plötzlich verändert und auch weitere Menschen in ihrem Leben sind nicht mehr die, die sie zu kennen glaubt. Was geht hier vor? Als Gina den Grund herausfindet, bricht ihre Welt vollkommen aus den Fugen...
Schauspieler
Lena Headey, Richard Jenkins, Ash Newman, Michelle Duncan, Melvil Poupaud, Ulrich Thomsen
Filmkritik von Thomas Ays
Sean Ellis, der hier als Regisseur und Drehbuchautor fungiert, erschafft eine von der ersten Minute an bedrohliche und dichte Atmosphäre, in die er seine Zuschauer geradezu katapultiert. In den ersten dreißig Minuten ahnt man nicht, wohin die Geschichte führen wird, oder worum es geht. Ähnlich wie die Protagonistin Gina (Lene Headey aus dem Kinohit "300") fühlt sich auch der Zuschauer allein gelassen mit offenen Fragen und wenig Antworten. Doch genau das macht die Spannung bei "The Broken" aus. In knapp neunzig Minuten spart sich Ellis viele blutige Szenen, die zu erwarten waren. Wenn sie dann aber kommen, sind sie umso heftiger und verstörender. Die Bilder und die Szenerie, die der Regisseur gewählt hat, sind absolut packend und überzeugend widerlich!
"The Broken" hat jedoch auch eine große Schwachstelle: Die der eigenen Interpretation nämlich. Zu wenig Erklärungen und Antworten werden hier geliefert, was einen etwas unbefriedigenden Gesamteindruck hinterlässt. Insgesamt gesehen ist dieser Streifen jedoch ein kreativer, großartig inszenierter Horror-Thriller geworden, der es in sich hat.
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Kommentare
Alfa42 schreibt am 28.06.09, 13:42
Da schließ ich mich meinem Vorredner mal einfach an. 1 Stern, weil immer noch besser als das TV-Angebot von gestern
LightningLamm schreibt am 22.06.09, 09:11
Bei allem Respekt vor der Meinung jedes Einzelnen. Von mir aus mag man auch ein Spleen für Filme haben die Interpretationsspielraum lassen, jedoch ist das hier einfach zu wenig. Im Prinzip keine Geschichte, ganz alte und abgedroschene Schock-Effekte, die in den meisten Szenen unsinnig eingesetzt sind, da sie keinen Höhepunkt nach sich ziehen und zudem null Hintergund. Na klar kann sich jetzt jeder Gedanken zum Sinn machen, der ist aber so weit gefächert, dass die Hilfestellung des Filmes einfach zu wenig ist.
Ich habe schon einige Kritiken zu dem Film gelesen und ich denke, dass es tatsächlich nur was für Genre-Freunde ist. Wer ein bißchen geschockt werden will, guckt sich das an. Mit Intelligenz hat das hier wenig zu tun.
Von mir 1 Stern, der aber auch nur, weil heute die Sonne scheint. ;o)

