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Killshot
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Regie
John Madden
Drehbuch
Hossein Amini
Produzenten
Lawrence Bender, Richard N. Gladstein,
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 16.07.2009 DVD-Start 12.03.2010 Verleih Senator Film |
Story
Nachdem Armand „Blackbird“ Degas das letzte Mal aus dem Knast entlassen wurde, hatte er sich geschworen aufzuhören. Keine Morde mehr, dafür Enten jagen im Reservat bei seiner Großmutter. Der letzte Job hatte seinen kleinen Bruder ins Grab und seinen anderen Bruder lebenslang hinter Gitter befördert. Doch dann kann Blackbird einem allerletzten Angebot nicht widerstehen. Er legt den Boss der Mafia in Toronto um, doch nicht nur ihn, sondern auch die knackige Zeugin. Dies passt Blackbird Auftrageber so gar nicht und plötzlich gibt es kein Geld, welches den Ruhestand finanzieren wird, sondern jede Menge Ärger. Blackbird gerät in Zugzwang und als er den jungen, ungestümen Bankräuber Richie aufgabelt, beginnen die Probleme erst richtig…
Schauspieler
Mickey Rourke, Joseph Gordon-Levitt, Diane Lane, Thomas Jane, Rosario Dawson, Richard Zeppieri, Don McManus, Aldred Montoya, Hal Holbrook, Lois Smith
Filmkritik von Melanie Frommholz
Aus der Feder von Krimiautor Elmore Leonard stammen gute Geschichten, die nicht selten auch den Weg auf die große Leinwand schaffen. „Schnappt Shorty“ gehört dazu, oder auch „Jackie Brown“, „Out of Sight“ und „Be Cool“. Coole Typen und heiße Waffen sind seine Markenzeichen und namhafte Regisseure inszenierten diese gekonnt fürs Kino. Für „Killshot“ übernahm John Madden diesen Job. Der Brite bescherte uns Hits wie „Shakespeare in Love“, aber auch Flops á la „Corellis Mandoline“. Gemischte Voraussetzungen also für einen Streifen, der mit Mickey Rourke, Joseph Gordon-Levitt, Diane Lane und Thomas Jane eine nicht unbekannte Riege an Schauspielern vereinte. Insbesondere Rourke ließ nach seiner OSCAR-Nominierung für „The Wrestler“ auf einiges an darstellerischer Leistung hoffen. Doch alles Hoffen und alle Bemühungen seitens der Schauspieler bringen nichts, wenn die Geschichte derart banal und langweilig inszeniert wird, dass einem die Füße einschlafen. Bereits der Aufhänger der Story ist schwach und die Handlung vermag sich im weiteren Verlauf auch nicht nennenswert zu steigern.
Ehemaliger Mafiakiller will Ehepaar mit Ehekrise töten, weil sie ihn identifizieren könnten. Das Ganze garniert mit einem jungen Co-Killer, der sich nicht unter Kontrolle hat. Diese Mischung hätte das Zeug zu einem guten und spannenden Thriller gehabt. Dem Film fehlt jedoch die atmosphärische Dichte, die einen in den Sessel bannt und gespannt die Geschehnisse mitverfolgen lässt. Brutale Morde und Herumgeballer helfen da auch nicht weiter, verhindern aber wenigstens, dass man einschläft. So erlebt man die wenigen guten Momente des Streifens dann doch noch. Viele sind es nicht, doch Mickey Rourke und Joseph Gordon-Levitt retten den Film vor dem endgültigen Absturz. Der wortkarge Alte und der junge Wilde lassen erahnen, was bei „Killshot“ möglich gewesen wäre.
Wissenswertes
„Killshot“ basiert auf dem Roman von Krimiautor Elmore Leonard. Dessen Romane werden regelmäßig in Hollywood verfilmt. Unter anderem „Jackie Brown“, „Out of Sight“, „Schnappt Shorty“ und seine Kurzgeschichte „Todeszug nach Yuma“.
Bewertungen
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