Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Buried - Lebendig begraben
Buried
|
Regie
Rodrigo Cortés
Drehbuch
Chris Sparling
Produzenten
Adrián Guerra, Peter Safran
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 93 min Land Spanien, USA, Frankreich Kinostart 04.11.2010 DVD-Start 12.04.2011 Blu-ray-Start 12.04.2011 Verleih Ascot Elite |
Story
Paul Conroy ist ein amerikanischer Staatsbürger, der im Irak als Lastwagenfahrer arbeitet. Neun Monate soll der Job dauern – über die Hälfte hat er schon hinter sich.
Um ihn herum ist es dunkel, beengend. Paul wacht eines Tages in einem Sarg auf. Scheinbar wurde er lebendig begraben. Er weiß nur noch, dass sein Konvoi überfallen wurde und er etwas gegen den Kopf bekam. Nun liegt er hier, wahrscheinlich unter mehreren Metern erdrückender Erde. Er ist gefesselt, kann sich aber befreien, findet ein Feuerzeug und ein Handy. Schnell findet er heraus, warum er begraben wurde. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. In 90 Minuten geht ihm die Luft aus…
Schauspieler
Ryan Reynolds, José Luis García Pérez, Robert Paterson, Stephen Tobolowsky, Samantha Mathis, Ivana Miño
Filmkritik von Thomas Ays
Man hat es schon immer geahnt: Ryan Reynolds kann soviel mehr, als er bisher gezeigt hat. Zwar gab der ausdrucksstarke Mime immer wieder vollkommen unterschiedliche Figuren zum Besten, eine Rolle wie in „Buried – Lebendig begraben“ war bisher jedoch nicht dabei. Er ist der einzige Schauspieler, der in diesem Film eine Rolle spielt. 90 Minuten lang hält Regisseur, Cutter und ausführender Produzent Rodrigo Cortés drauf und lässt seinen Hauptdarsteller im Grunde nur in ganz wenigen, vollkommen schwarzen Szenen aus den Augen. Reynolds ist somit gezwungen, Angst, Wut und Verzweiflung auszudrücken – und das in vielen unterschiedlichen Stadien. Dies tut der Schauspieler in einer solchen Brillanz, dass es schon körperlich weh tut.
Cortés verfilmte das von Chris Sparling geschriebene Script eindrucksvoll und beklemmend, sodass eine außergewöhnliche Atmosphäre entsteht. Gleichzeitig ist „Buried – Lebendig begraben“ auch wirtschaftlich und politisch hoch brisant und zieht dem Zuschauer am Ende des Films förmlich den Boden unter den Füßen weg.
Fazit: „Buried – Lebendig begraben“ ist unterm Strich ein Beispiel für konsequente und innovative Filmkunst geworden. Stimmig, eindrucksvoll und turbo-spannend hat man eine solche Geschichte derart intelligent und mitreißend sicherlich noch nie gesehen. Großartig!
Wissenswertes
In "Buried - Lebendig begraben" spielt lediglich Ryan Reynolds eine Rolle - alle anderen Schauspieler sind nur zu hören.
Der Film wurde im englischen Original gesehen und bewertet.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Silvio schreibt am 25.03.11, 01:19
Sehr spannend und fesselnd, mitreissendes Ende , regt zum Nachdenken an, Spitze !
marc schreibt am 06.11.10, 20:56
geschichte erinnert an den roman "stirb schön"
Max schreibt am 02.04.12, 01:48
Ich war positiv überrascht. Buried schafft es nicht nur, mit nur einem Kubikmeter einen ganzen, vollwertigen Film zu präsentieren, sondern hielt mich bis zum Ende auf der Kante des Sofas. Besonders gegen Ende wird der Film so faszinierend wie verstörend - noch für einige Stunden ging das beklemmende Gefühl, das der Streifen mir eingepflanzt hatte, nicht weg. Kein Meisterwerk, aber durchaus sehr sehenswert.

