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Scriptum - Der letzte Tempelritter
The Last Templar
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Regie
Paolo Barzman
Drehbuch
Suzette Couture, Raymond Khoury
Produzent
Irene Litinsky
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 172 min Land Kanada, 2009 DVD-Start 25.05.2009 Blu-ray-Start 25.05.2009 Verleih EuroVideo |
Story
Als im New Yorker Metropoliten Museum of Art einige sehr kostbaren Schätze des Vatikans ausgestellt werden, sind die höchsten Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, die das bekannte Museum zu bieten hat. Von dieser Tatsache lassen sich vier Männer, die als Tempelritter verkleidet sind, jedoch nicht beirren. Auf Pferden stürmen sie das bekannte Museum und hinterlassen ein grauenhaftes Blutbad. Komischerweise haben sie es jedoch nicht auf die scheinbar kostbaren Ausstellungsstücke abgesehen, sondern zeigten lediglich an einem kleinen, alten Holzkästchen Interesse.
Tess, eine Archäologin, ist von der Tatsache, dass die Männer als Tempelritter verkleidet waren, wie elektrisiert. Der FBI-Agent Sean Reilly erkennt die Qualitäten von Tess sofort und spannt sie und ihr Wissen in die laufenden Ermittlungen mit ein. Schnell stellt sich heraus, dass Tess genau auf der richtigen Fährte ist und so beginnt eine spannende Jagd nach den Verbrechern, die weit in die Vergangenheit zurück führt.
Schauspieler
Mira Sorvino, Scott Foley, Omar Sharif, Victor Garber, Kenneth Welsh, Anthony Lemke, Danny Bianco Hall, Stéphen Demers, Claudia Ferri, Rebecca Windheim
Filmkritik von Kathrin Lang
Mal wieder wagte man sich mit „Scriptum – Der letzte Tempelritter“ an die filmische Umsetzung eines Romans, der Millionen von Lesern begeisterte. Schon während des Lesens ist es durchaus berechtigt, bei „Scriptum“ an Werke von Dan Brown zu denken. Die Aufdeckung einer der größten Verschwörungen der Menschheit, gekoppelt mit der katholischen Kirche – das ist der Stoff aus dem auch Browns Thriller gemacht sind. Dennoch entwickelt Raymond Khoury seinen ganz eigenen Stil, der „Scriptum“ schlussendlich doch von den Zeilen Dan Browns abgrenzt. Dass die filmische Umsetzung von „Scriptum“ als besser gelungen bezeichnet werden kann, als etwa „Sakrileg“ oder „Illuminati“, mag an der unterschiedlichen Herangehensweise liegen. Während man bei „Illuminati“ noch darauf bedacht war, möglichst groß aufzufahren und mit namhaften Darstellern zu glänzen, hält sich die Produktion von „Scriptum“ eher im Stillen. Angelegt ist die Verfilmung als Mini TV-Serie, entstanden ist sie in Kanada und der Autor selbst wirkte bei der Entstehung des Drehbuchs mit. Schon bald stellen sich all diese Punkte als Vorteil für die Verfilmung heraus. Fernab der Traumfabrik haben sich die Macher offensichtlich einige Zeit gelassen, um die Zeilen Khoury zu verfilmen. Diese Tatsache spiegelt sich hauptsächlich in der Spielfilmlänge von geschlagenen 172 Minuten wieder. Darauf bedacht alle wichtigen Elemente des Buches auch in den Film mit zu übernehmen, ist es der Crew tatsächlich gelungen, dass man als Leser zumindest im Ansatz das Gefühl hat, gerade eine gelungene Romanverfilmung zu sehen. Schlüssig und spannend ebnet sich die Story ihren Weg und nimmt den Zuschauer mit auf eine fesselnde Reise, die sich in der Gegenwart ebenso wie in der Vergangenheit abspielt. Inwieweit man annimmt, hier tatsächliche Geschichte hautnah miterleben zu dürfen, liegt wohl bei einem jeden Einzelnen. Sicher ist jedoch, dass man sich ähnliches durchaus vorstellen könnte.
Dennoch hat auch „Scriptum – Der letzte Tempelritter“ seine Makel. So manche Dialoge sind hanebüchen und Hauptdarstellerin Mira Sorvino wirkt während einigen Szenen etwas zu theatralisch. Das Problem der nicht immer geglückten Synchronisation, lässt sich schnell lösen, indem man die originale Tonspur der Deutschen vorzieht – doch auch daran dürfte sich so mancher Zuschauer stören. Alles in allem gesehen wurde mit „Scriptum – Der letzte Tempelritter“ jedoch ein packender (Historien-)Thriller gedreht, der trotz seiner langen Spielzeit wunderbar unterhält.
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Kommentare
Thomas schreibt am 21.02.12, 22:22
Ich habe es trotz zweier Anläufe nicht geschafft den Film zu Ende zu sehen. Die Dialoge sind dermaßen schlecht, da sträubt sich alles.
Auch die filmerische Umsetzunge einfach nur grausig. z.B. in einer angeblichen unterirdischer Höhle so viel Tageslicht, das man hofft die Schauspieler haben Sonnencreme drauf. Ein total grottiger Film.
Chris schreibt am 20.02.12, 22:54
Ein langweiliger Schinken mit blödsinnigem & sensationsheischendem Historismus ohne jede Historizität. Zeitverschwendung im Quadrat.
"Scriptum - Der letzte Tempelritter" wurde in zwei eigenständige Teile gesplittet.

