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C.I.S. - Chaoten im Sondereinsatz (TV)
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Regie
Erik Haffner
Drehbuch
Oliver Welter, Yannick Posse, Berthold Probst
Produzenten
Martin Borowski, Silke Wirtz, Christiane Ruff, Astrid Quentell
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 120 min Land Deutschland, 2010 DVD-Start 10.05.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Lukas Maler ist Gerichtsmediziner, der jedoch gefeuert wurde weil er versehentlich Beweise gegen den gesuchten „24-Stunden-Killer“ vernichtet hat. Dieser versieht seine Opfer jeweils mit einem Wecker, der auf 24 Stunden runterzählt. Am Ende der Frist sind seine Opfer tot.
Als der Killer wieder zuschlägt, wird Maler, der inzwischen als Schlachter arbeitet, ins Ermittlerteam zurückgeholt. Angeführt wird jenes Team von seiner Ex-Frau Diana.
Maler findet in der Folge heraus, dass die Vernichtung der Beweise damals kein Unfall war, und dass der Killer einen Informanten im Team hat. Als Maler dem Täter immer näher rückt, wird es für alle Beteiligten gefährlich…
Schauspieler
Sascha Schmitz, Martina Hill, Alexander Schubert, Dieter Thomas Heck, Aleksandar Jovanovic, Tom Beck, Erdogan Atalay, Jens Schäfer, Oliver Beerhenke, Klaus Neumann
Filmkritik von Sascha Koch
„C.I.S. – Chaoten im Sondereinsatz“ versteht sich mit Sänger Sasha in der Hauptrolle als TV-Krimi Parodie auf gängige Serien-Formate wie „Dr. House“, „24“, „CSI“ oder deutschsprachige Fernsehsendungen wie „Bauer sucht Frau“ oder „Die Super Nanny“.
Dabei sorgen die vielen Gaststars, die teilweise auch aus jenen Serien oder Sendungen stammen und dem Zuschauer mal mehr, mal weniger bekannt sein dürften, für den lustigsten Part eines ansonsten ziemlich befremdlich wirkenden Films.
Die Komödie setzt ohne Rücksicht auf Verluste auf anspruchslosen Blödelhumor in „Die nackte Kanone“-Manier, was mal zu witzigen oft aber auch zu einfach unlustigen Situationen führt. Demzufolge versucht sich „C.I.S. – Chaoten im Sondereinsatz“ durch einen Mix aus Situationskomik und Wortwitz auf Kurs zu halten, was ihm aber kaum gelingt. Vor allem gegen Schluss zieht sich der Film in die Länge, übertreibt und ist unterm Strich einfach nur noch unlustig, flach und infantil.
Die Schauspieler, und somit auch Sascha Schmitz, liefern im Großen und Ganzen ordentliche Arbeit ab, sorgen aber auch hier wenig für Besonderes. Trotzdem machen Sascha Schmitz und auch Martina Hill, bekannt aus „Switch“ oder der „Heute Show“, keine schlechte Figur vor der Kamera und dürfen ruhig noch öfter an Filmprojekten teilnehmen.
Alles in allem bleibt, wie zu erwarten gewesen ist, eine Blödelei nach der anderen mit anspruchsloser Komik und wenigen Highlights. Fans der „nackten Kanone“ und ähnlicher, besonders in Deutschland beliebter Formate, werden voll auf ihre Kosten kommen. Für alle anderen ist von diesem filmischen Werk abzuraten.
Der Fernsehrfilm wurde von RTL in Auftrag gegeben und ausgestrahlt (3,22 Millionen Zuschauer). Eine mögliche Fortsetzung wird im Film mehrmals angedeutet. 